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Die Mücke injiziert Speichel und Gift über einen Stech- und Saugrüssel in die Haut.
0,6 bis 1 Liter wässrig schleimiges Sekret wird von den verschiedenen Speicheldrüsen der menschlichen Mundschleimhaut täglich produziert. Der Mediziner spricht vom Saliva, allgemein hin ist diese Körperflüssigkeit aber besser als Speichel oder Spucke bekannt. Mikrobiologisch betrachtet ist die Zusammensetzung der Spucke höchst interessant, existieren doch bis zu 100 Millionen Bakterien in nur einem Milliliter davon. Wohlgemerkt handelt es sich hierbei aber um einen physiologischen Keimpool, der beim gesunden Menschen unter normalen Umständen keinerlei pathogene Wirkung besitzt. Potentiell gefährlich sind die Mikroorganismen erst dann, wenn sie über kleine Verletzungen in das Blut gelangen. Erst dann sind sie in der Lage sich über das Gefäßsystem im gesamten Organismus auszubreiten um an anderer Stelle schwere gesundheitliche Schäden, wie Herzmuskelentzündungen zu verursachen.
Keimpool mit desinfizierender Wirkung
Unbestritten bleibt, der Speichel ist ein ganz besonderer Saft mit besonderer Wirkung. Er reinigt und befeuchtet Mundhöhle und Zähne, neutralisiert säurehaltige Nahrung, remineralisiert beziehungsweise repariert die Zähne, unterstützt beim Schlucken und Sprechen und leitet mit der α-Amylase die Verdauung der Kohlenhydrate ein. Und ganz nebenbei gelingt es der Spucke auch noch mit Hilfe von Lysozymen, Immunglobulin A, Laktoferrin und Histatin krankmachende Bakterien, Viren und Pilze abzuwehren.
Letzteres ist nicht nur eine Beweis für die keimtötende Wirkung des Speichels, sondern erklärt auch warum große Wundflächen, wie sie auch nach Zahnextraktionen entstehen, innerhalb kürzester Zeit wieder verheilen. Histatin macht diese beschleunigte Heilung erst möglich, hat das Ergebnis einer niederländischen Studie aus dem Jahr 2008 »FASEB-Journal« (Doi: 10.1096/fj.08-112003) gezeigt. Dass das heilbringende Protein auch außerhalb der Mundhöhle seine Wirkung vollzieht ist also durchaus denkbar.
Breites Wirkungsspektrum
Ob sich daraus die Empfehlung erklärt, warum es Sinn macht nach einem Insektenstich auf die betroffene Stelle zu spucken? Bernhard Redl, Mikrobiologe am Biozentrum Innsbruck kann dem unappetitlichen Akt mehrere positive Effekte abgewinnen: „Speichel kühlt, beschleunigt dank Histatin die Wundheilung, besitzt infektionshemmende Wirkung und enthält zudem noch Proteasen, die fähig sind Insektengifte abzubauen". Für die giftneutralisierende Wirkung gibt es zwar laut Redl keine wissenschaftlichen Beweise, Gründe darauf zu spucken sind es aber eh schon genug.
Die Spucke als Allheilmittel einzusetzen und deshalb größere Mengen davon über noch größere Wunden zu leeren, davon raten Experten derzeit einstimmig ab, denn ob sich 600 verschiedenen Keime auf Wundflächen dieser Größenordnung als Erfolg bringend erweisen, ist unklar. Fest steht, wer sich schon bemüßigt fühlt Spucke auf seine kleinere Wunde zu geben, der sollte auf jeden Fall die eigene verwenden. (Regina Philipp, derStandard.at, 02.07.2009)
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kernseife hat meine oma immer verwendet, das nimt den juckreiz!
der spuckt nicht in damenslips sondern verwendet den speichel als gleitmittel!
vor allem ist unser eigener speichel so ungesund das wir nach dem küssen und schlucken gleich tot umfallen!
Beweis:
Ich sitz in der Straßenbahn. Auf einmal sehe ich, wie sich eine Gelse nach getaner Arbeit davon macht. Riesentippel, ich, sauge an (das grüne) und spucke drauf. In dem Moment sehe ich, dass der tippel nicht auf meiner Hand ist, sondern auf der meines Sitznachbar. Der Typ (Kastenformat) versetzt mir einen Lippenzischer, dass ich am nächsten Tag mit der Zahnbürste ins Leere fahre.
Schau jetzt aus, als hätte mich jemand durch den Fleischwolf gedreht.
Also leute: Vorsicht mit solchen Ratschlägen.
... kommt das Gelsengsindel.
Aller Jahre wieder, wird uns eine total arge Plage vorhergesagt. Und alle Jahre wieder erinnere ich mich mit Schrecken an die Jahre zurück in der diese Plagen wirklich stattfanden und niemand so hysterisch herumlamentierte, sondern die Viecher einfach an der Wand zerprackt hat. Und ... das hat Arbeitsplätze geschaffen. Im Herbst musste neu tapeziert oder ausgemalt werden.
Stimmt, heiß ist gut, das wussten schon die Holzfäller....www.stichheiler.at ...nicht ganz so martialisch und auch für meine Kinder erträglich :-)
Es ist Hunden strengstens verboten, ihre Wunden zu schlecken! Sollten sie es doch tun, weil der Besitzer nicht aufpasst, gibt das immer ganz schlimme Infektionen und Komplikationen! Oder glauben Sie, die Hunde rennen zum Spass mit einem "Lampenschirm" nach OPs herum?
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