Heinisch-Hosek bleibt auf Kurs

23. Juni 2009, 10:57
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Frauenministerin rückt nicht von der Idee ab, dass es Sanktionen für Betriebe geben muss, die Geschlechter unterschiedlich bezahlen

Wien - Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek bleibt dabei, dass es Sanktionen für Betriebe geben muss, die eine große Einkommenschere zwischen Männern und Frauen aufweisen.

Dass ihre Forderung sowohl bei der ÖVP auf Widerstand gestoßen ist, als auch ParteikollegInnen abwartend reagierten, sehe sie "nicht als Widerstand", sagte Heinisch-Hosek am Dienstag vor dem Ministerrat. Man sei sich auf Regierungsebene einig, dass es gerechte Löhne und Transparenz geben muss, so die Frauenministerin. Außerdem gebe sie den Betrieben die Chance, dass sie die Lohnunterschiede ändern können. Deshalb bleibe sie dabei, "dass es Sanktionen geben muss". (APA)

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