Postamt in der Scheffelstraße überfallen

22. Juni 2009, 21:09
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Bewaffneter Täter konnte flüchten

Ein unbekannter Täter hat am Montag ein Postamt in der Scheffelstraße ausgeraubt. Der mit einer Faustfeuerwaffe ausgerüstete Mann bedrohte eine Angestellte am Kassenschalter und forderte Geld. Die Angestellte musste die Beute in einem gelben Plastiksack füllen, dann flüchtete der Täter. Eine Alarmfahndung blieb vorerst erfolglos, berichtete die Bundespolizeidirektion. Zwei weitere anwesende Postmitarbeiter hatten vom Raub nichts bemerkt.

Der Unbekannte zog sich gegen 12.45 Uhr im Windfang des Gebäudes eine Motorradunterziehhaube mit Sehschlitzen über, dann betrat er den Kundenraum und forderte Bargeld. Nachdem die Angestellte alle Banknoten aus der Kasse im Plastiksack verstaut hatte, machte sich der Täter aus dem Staub und entledigte sich beim Hinauslaufen seiner Maskierung. Er flüchtete zu Fuß in Richtung Floridusgasse.

Zwei weitere Postmitarbeiter hatten sich weiter hinten in der Filiale aufgehalten - sie hatten den Vorfall nicht registriert. Laut Zeugenaussagen war der Täter rund 1,85 Meter groß und etwa 40 bis 45 Jahre alt. Er war mit Jeans und schwarzer Lederjacke bekleidet und mit einer schwarzen Pistole bewaffnet. (APA)

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