Gebannter Blick zur Auslosung

22. Juni 2009, 19:30
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Heute entscheiden sich die Ge­gner Österreichs in der Gruppen­phase - Bei Auslosung in Topf 3 gesetzt

 

Wien - Österreichs Handball-Herren blicken mit Spannung auf die Auslosung der Heim-Europameisterschaft 2010 (19.-31. Jänner) am Mittwoch. Im Wiener Palais Liechtenstein wird Rot-Weiß-Rot wenige Minuten nach 19.00 Uhr seine drei Gruppengegner kennen - zumindest Platz drei ist zum Aufstieg in die Hauptrunde nötig. Für Teamchef Dagur Sigurdsson ist die Auslosung kein Wunschkonzert. "Ich habe keinen Lieblingsgegner, ich nehme was kommt", stellte der 36-Jährige klar.

Österreich, das seine Vorrundenspiele der Gruppe B in Linz austragen wird, ist bei der Auslosung in Topf 3 gesetzt, gemeinsam mit Norwegen, Polen und Ungarn. Aus Topf 1 kann die ÖHB-Sieben nur auf Titelverteidiger Dänemark oder Frankreich treffen, da Kroatien (Gruppe A in Graz) und Deutschland (Gruppe C in Innsbruck) als sogenannte "Gruppenköpfe" gesetzt sind.

Aus Topf 2 bekommen es Viktor Szilaygi und Co. mit Schweden, Spanien, Island oder Russland zu tun, aus Topf 4 mit Slowenien, Tschechien, Ukraine oder Serbien. Das direkte Duell mit einem der Teams aus dem letzten Topf dürfte sich für Österreich als entscheidend erweisen. Für die Gruppe D, die in Wr. Neustadt ausgetragen wird, wurde Ungarn fix gesetzt. Mit der Setzung der "Gruppenköpfe" bot sich dem Gastgeber die Möglichkeit, die zu erwartenden Fan-Ströme geografisch zu optimieren.

Einen kleinen Wunsch an die Glücksfee hat der Isländer Sigurdsson freilich doch: "Island wäre sportlich nicht so toll, aber natürlich würde mich das reizen." Etwas Konkreter wurde ÖHB-Generalsekretär Martin Hausleitner. Seine ideale Gruppe sieht folgendermaßen aus: Dänemark, Spanien und Ukraine. Letztere "liegt uns am besten", so Hausleitner.(APA)

Topfeinteilung für die Auslosung der Handball-Männer-EM 2010 am Mittwoch um 19.00 Uhr im Museum Liechtenstein in Wien:

Topf 1: Dänemark, Kroatien, Frankreich, Deutschland

Topf 2: Schweden, Island, Spanien, Russland

Topf 3: Österreich, Norwegen, Polen, Ungarn

Topf 4: Slowenien, Tschechien, Ukraine, Serbien

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    "Ich habe keinen Lieblingsgegner, ich nehme was kommt", sagt Österreichs Teamchef Dagur Sigurdsson.

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