Drohen mit neuem Rundfunk-Volksbegehren

22. Juni 2009, 17:37
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pro-orf.at vereint Initiativen für unabhängige Anstalt

"Bis hin zum Volksbegehren" zu gehen, kann sich Greenpeace-Chef Alexander Egit vorstelen. Für einen unabhängigen wirtschaftlich abgesicherten, qualitätsvollen ORF nämlich.

"Binnen weniger Tage" wären die nötigen Unterstützungsunterschriften zu mobilisieren, vermutet Egit. Schließlich haben sich unter "Pro ORF" eine Reihe von Organisationen und Initiativen zur Rettung der Anstalt zusammengeschlossen. Im Internet sammeln sie seit Montag unter www.pro-orf.at Unterstützer für ihre drei kompakten Forderungen:

  • "Kein politischer Missbrauch", "objektive Befähigungsnachweise" für Führungsjobs und Gremien.
  • ORF-Gebühren komplett an den ORF, Voraussetzung: eine tief greifende Strukturreform.
  • Öffentlich-rechtliche Programmqualität, für Filmproduktionen, für das Symphonieorchester.

Ziel: "Öffentlichkeit als Drohkulisse" für die Politik beim Basteln am ORF-Gesetz, sagt Wolfgang Langenbucher ("Rettet den ORF"), deren „Einsichtsfähigkeit vorausgesetzt". Wenn es um Medien geht, sei "Misstrauen Bürgerpflicht".
Altgeneral Gerd Bacher hat gerade in einem Band bei Böhlau die Neugründung des ORF verlangt. (Harald Fidler, DER STANDARD; Printausgabe, 23.6.2009)

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