Bene: Analysten rechnen mit Verlust im ersten Quartal

22. Juni 2009, 17:23
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Wien - Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) und von Sal. Oppenheim erwarten für die am Mittwoch anstehenden Erstquartalszahlen des börsenotierten niederösterreichischen Büromöbelherstellers Bene rote Zahlen beim operativen Ergebnis (Ebit) und beim Nettogewinn (net profit after minorities).

Im Schnitt prognostizieren die Analysten der (RCB) und Sal. Oppenheim einen Quartalsumsatz von 47,2 Mio. Euro nach 59,7 Mio. Euro im Vorjahr. Dies würde einen deutlichen Rückgang um 21,0 Prozent bedeuten. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) wird bei einem Minus von 0,9 Mio. Euro gesehen, nach einem Plus von 3,3 Mio. in der Vorjahresperiode.

Unterm Strich soll laut den Experten dann ein Nettoverlust von 1,8 Mio. Euro stehen bleiben. Im ersten Quartal 2008 wurde noch ein Periodenüberschuss von 2,4 Mio. Euro erwirtschaftet. Die Ergebnisrückgänge seien aber durchaus mit der Entwicklung der Branchenkollegen zu vergleichen, erklärt Klaus Ofner von der RCB.

Der Preisdruck hätte schon im vierten Quartal des vergangenen Jahres das Bene-Ergebnis belastet und die Margen unter Druck gebracht, so die Analysten von Sal. Oppenheim. Nun soll der Preisdruck im ersten Quartal das operative Ergebnis sogar in die Verlustzone rutschen lassen, heißt es. Zwar habe man bei Bene schon Kapazitätsanpassungen gestartet, die aber erst im Halbjahr wirksam werden, so Sal. Oppenheim. Für das Gesamtjahr sei eine ähnliche Umsatzentwicklung wie in den ersten drei Monaten zu erwarten, ein Rückgang um 20 Prozent. (APA)

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