Osten billig, Übersee teuer

22. Juni 2009, 14:27
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Schweden ist im heurigen Sommer erstmals seit 15 Jahren günstiger als Österreich. Schweiz, Japan und Irland kommen Urlaubern dagegen teuer

Urlaub in osteuropäischen Ländern wie Polen, Rumänien oder Ungarn ist heuer deutlich billiger als im vergangenen Jahr. Aber auch einige andere Feriendestinationen wie das Vereinigte Königreich, Schweden oder die Türkei haben deutliche Abwertungen ihrer Währungen hinnehmen müssen, der "Urlaubs-Euro" ist dort mehr wert.

Schweden dürfte heuer erstmals seit 15 Jahren günstiger als Österreich sein. Weniger wert ist der Euro in Übersee. Die teuersten Urlaubsländer sind die Schweiz, Japan und Irland, teilte die Bank Austria mit.

Ungarn wurde wesentlich billiger

Wenig Veränderungen zum Vorjahr gibt es in den beiden beliebtesten Destinationen Italien und Kroatien. In Italien ist der Urlaubs-Euro nach wie vor etwas weniger wert als in Österreich: Für 100 Euro erhält man Waren und Dienstleistungen im Wert von 97 Euro (Vorjahr: 98 Euro). In Kroatien sind es heuer 130 Euro, im Juni 2008 erhielt man noch Waren im Wert von 134 Euro.

Mehr als in Österreich erhält man unter anderem auch in Griechenland (unverändert 112 Euro), Spanien (106 nach 105 Euro), der Türkei (151 nach 140 Euro im Vorjahr) und in Ungarn (160 nach 141 Euro).

USA deutlich teurer

Deutlich teurer geworden sind die USA, in denen der "Urlaubs-Euro" aber immerhin noch 122 Euro wert ist. Im Juni des Vorjahres waren es noch 134 Euro, geht aus dem von den Ökonomen der Bank Austria berechneten Kaufkraft-Vergleich hervor.

In Deutschland ist der "Urlaubs-Euro" gleich viel wert wie in Österreich. Deutlich teurer ist die Schweiz: Hier erhält man für 100 Euro nur Waren im Gegenwert von 80 Euro (nach 85 Euro).

Die Ökonomen der Bank Austria weisen darauf hin, dass es sich um Durchschnittswerte handelt, einzelne Regionen (wie etwa London als Zentralregion) können davon abweichen. Weiters sei das niedrigere Preisniveau in einigen Urlaubsländern auch auf das hohe Einkommensniveau in Österreich zurückzuführen. (APA)

 

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