"Aufrüstung" auch im Orbit

19. März 2003, 15:17
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Übertragungskapazität von Inmarsat-Satellit erhöht - Naher Osten wird besser "ausgeleuchtet"

London - Inmarsat verschiebt einen Backup-Satelliten in eine geostationäre Position, von der aus der Nahe Osten ausgeleuchtet wird. Damit wird die Kapazität für den erwarteten höheren Bedarf während eines Irak-Krieges in der Region verstärkt. Vor allem Hilfsorganisationen, Regierungen und Medienunternehmen werden das Inmarsat GAN (Global Area Network) mit Geschwindigkeiten von bis zu 64kbit pro Sekunde während eines Irak-Krieges verstärkt nutzen.

Bereits während des letzten Afghanistan-Krieges war der Dienst für Berichterstattung mittels Videotelefonen intensiv genutzt worden. Hilfsorganisationen nutzen das Service für Datenübertragungen; dabei können auch zwei Verbindungen gekoppelt werden, um die Bandbreite zu verdoppeln. Michael Butler, Managing Director von Inmarsat, sagte: "Indem wir eine fünfte Ozean-Region einrichten, sind wir sicher, dass wir den wachsenden Bedarf an unseren Dienstleistungen in der Region von Seiten der Weltmedien und Hilfsorganisationen abdecken können." Die neue Region heißt Indian Ocean Region West (IND-W).

Der Anbieter hat insgesamt neun Satelliten in geostationären Positionen im Orbit. Davon wurden bislang vier für das fast weltweit verfügbare GAN genutzt. Die anderen fünf Satelliten dienen als Reserve und können für spezielle Dienste gemietet werden. (pte)

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