Constantia-Verkauf im Sommer angepeilt

22. Juni 2009, 11:24
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Bis zu 30 mögliche Käufer interessieren sich für die Bank, der Datenraum wird jetzt für die Due Diligence-Prüfung geöffnet

Wien - Der Wiederverkauf der Constantia Privatbank ist wieder einen Schritt weiter gekommen. Eine Liste der interessierten Kaufinteressenten ("Shortlist") sei erstellt worden, sagte ein Sprecher der Bank am Montag. Der Datenraum werde nun für die verbliebenen Interessenten, deren Zahl nicht genannt wird, zur Durchführung ihrer Due Diligence-Prüfungen geöffnet. Ziel sei es, den endgültigen Verkauf noch im Sommer abzuwickeln.

Die Due Diligence-Prüfungen dürften sich bis in den Juli hinein ziehen, so der Sprecher weiter. Als nächster Schritt stünden dann die Vorlagen der entsprechenden Angebote und die Endverhandlungen mit den Bestbietern an.

30 Interessenten

Laut Medienberichten sollen sich 30 mögliche Käufer für die Constantia Privatbank interessieren. Die Hälfte davon soll aus Österreich stammen. Als Fixstarter gelten die RZB-Tochter Kathrein Bank, Sal. Oppenheim sowie die Capital Bank. Auch die Credit Suisse und deutsche Privatbanken gelten als Interessenten. Die Eigentümer seien zuversichtlich, für die im Vorjahr im Zusammenhang mit der Immofinanz-Gruppe in Liquiditätsprobleme geratenen Bank einen Verkaufserlös von mehr als 100 Mio. Euro zu erzielen, hieß es.

Die Constantia Privatbank wurde im Herbst 2008 in einem Notverkauf von den fünf heimischen Großbanken (Bank Austria, RZB, Erste Bank, Bawag-PSK, Volksbanken) übernommen und soll mit ihren vier Teilen (Vermögensverwaltung, Depotbank, CPB Kapitalanlagegesellschaft und CPB Immobilien KAG) in einem einzigen Paket erneut verkauft werden. (APA)

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