FIA-Präsident Mosley rudert zurück

21. Juni 2009, 18:43
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    reuters/yves herman

    Max Mosley hat im Machtkampf den Kürzeren gezogen.

Keine Klage gegen Teams - "Sollten eher reden als prozessieren" - Schnelle Lösung des Konfliktes um mögliche F1-Spaltung möglich

Silverstone - FIA-Präsident Max Mosley hat am Sonntag vor dem Grand Prix von Großbritannien in Silverstone versucht, die hochgehenden Wogen in der Formel 1 zu glätten. Der Präsident des Automobil-Weltverbandes, die Schlüsselfigur im schwelenden Konflikt, hat die Ankündigung rechtlicher Schritte gegen acht Teams, die eine Konkurrenzserie gründen wollen, zurückgenommen. Stattdessen sollen schon in den kommenden Tagen weitere Gespräche folgen.

"Es wird keine Klage geben. Ich denke, wir sollten eher reden als prozessieren", meinte Mosley, der sich im Gegensatz zu den Vortagen kompromissbereit gab. Bereitwillig stand der 69-jährige Engländer unzähligen Journalisten Rede und Antwort, präsentierte sich gelassen bis zuversichtlich. "Was die Fakten betrifft, sind wir uns sehr, sehr nahe. Es geht nur darum, ob die Teams die letzten Probleme aus der Welt schaffen wollen", sagte Mosley.

Die Teamorganisation FOTA hatte am Freitag mit der Planung einer eigenen Rennserie gedroht - eine Gefahr, die Mosley und Rechteinhaber Bernie Ecclestone vorerst noch nicht ernst nehmen. Die Zeit drängt allerdings, dessen sind sich alle Beteiligten bewusst. Bis spätestens Ende Juli muss eine Einigung über die Einnahmenverteilung gefunden werden, erklärte McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh. Sonst machen die FOTA-Teams mit ihrer Drohung ernst.

Pläne für eine eigene Rennserie hat die FOTA laut Angaben der englischen Zeitung "The Times" bereits seit März in der Schublade. Einer der Rebellenführer ist Renault-Teamchef Flavio Briatore. Dieser könnte laut Medienangaben als Chef der neuen Rennserie auftreten. Mosley hatte in Silverstone intensive Gespräche mit dem Italiener und allen weiteren Teamchefs geführt. Am Sonntag war er sogar in Briatores Hubschrauber zur Strecke gereist.

"Es wird eine Formel-1-WM 2010 geben und alle werden dabei sein", versicherte Mosley. Ob er selbst noch als Chef der FIA dabei ist, bleibt abzuwarten. Am Mittwoch tagt in Paris der Motorsport-Weltrat des Dachverbandes der Autofahrerclubs. Ein Misstrauensvotum gegen Mosley scheint möglich, einer Wiederwahl muss er sich spätestens im Oktober stellen. Der ehemalige Ferrari-Teamchef Jean Todt soll als Gegenkandidat bereits auf Stimmenfang sein. (APA)

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10 Postings
nils 0873
01
23.6.2009, 09:20
wer hat ihm diesmal befohlen sich

umzudrähen?

*umdrähn, umdrähn*

hellfast
00
23.6.2009, 10:37

*mein läben*

TheReal
10
23.6.2009, 07:24
sex ist schuld

ohne mosleys öffentlich zur schau gestellte sexmethoden wäre das ganze nicht so weit gekommen. die anderen nehmen ihm nicht mehr ernst.

Jhonny Noname
 
00
22.6.2009, 08:52
und viele meinen die F1 ist nicht spannend.

hellfast
00
22.6.2009, 13:05

oder gänzlich unerotisch...

Zaungast8
 
00
22.6.2009, 00:53
na super

Ich rat mal wie's kommen wird:
beide Seiten machen Zugeständnisse, "vertragen" sich wieder und sowohl FOTA als auch FIA bleibts erspart mit der jeweils eigenen Serie auf die Nase zu fallen.

Und wenn Jean Todt Max Mosley als Präsident ablöst wird man sich mindestens genau so viel davon erwarten wie von Mosley ( wie er Balestre beerbt hat ). Und einige Jahre später genau so enttäuscht sein.


Wenn ich daneben hau, könnts mich ruhig auslachen.

hellfast
00
21.6.2009, 16:40

feig.

Hubert Ungeist
 
00
21.6.2009, 16:46
Ich vermute die Rechtsanwälte werden ihm gesagt haben

wie aussichtslos seine Klage ist.

hellfast
00
21.6.2009, 17:08

endlich zeit für einen rücktritt.

so go
00
21.6.2009, 14:49
the best is yet to come

and wont it be fine?

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