135 Millionen Euro für "Konsulenten"

22. Juni 2009, 19:09
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Der Flughafen-Vorstand lässt die Angemessenheit der Kosten für den Bau des neuen Skylink-Terminals untersuchen

Wien - Fast ein Viertel der deutlich gestiegenen Kosten für den Bau des neuen Skylink-Terminals sollen auf Konsulenten-Honorare entfallen. Wie das "profil" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, waren 135 Millionen Euro der Baukosten für Architekten, Projektmanager, Techniker und sonstige Berater reserviert. Laut einem Protokoll zu einer Sitzung des Skylink-Lenkungsausschusses vom 31. Juli 2008 wurden damals Baukosten von 657 Millionen Euro budgetiert. Mittlerweile ist von bis zu 830 Millionen Euro Gesamtkosten die Rede.

Erhöhungen der Honorarkosten

"Aufgrund der weiteren Entwicklungen werden sich Erhöhungen der Honorarkosten ergeben. Diese Erhöhungen sind aber bereits in den neuen Prognosekosten von 830 Millionen Euro enthalten und hier gibt es noch erhebliches Verbesserungspotenzial", so der Flughafen-Vorstand laut "profil" in einer Stellungnahme. Das erscheine vor allem deshalb problematisch, weil es gerade im Planungsbereich immer wieder zu kostspieligen Verzögerungen gekommen sei, berichtet das Nachrichtenmagazin weiter.

Von Seiten des Flughafens heißt es, dass die externe begleitende Kontrolle zu dem Projekt Skylink die Höhe der Kosten als angemessen bezeichnet hat. Allerdings lässt der Flughafen neuerlich prüfen. (red, APA)

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