iPhone OS 3.0 in Windeseile geknackt

21. Juni 2009, 11:16
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Nur wenige Tage nach der Veröffentlichung der neuen Version schon Hacks verfügbar - iPhone 3GS offenbart innere Werte

Das Rennen zwischen Apple und der Jailbreak-Community ist derzeit ein recht ungleiches: Kaum hat der iPhone-Hersteller ein neues Update für sein mobiles Betriebssystem veröffentlicht taucht auch schon der nächste Hack auf, um das Gerät von einigen seiner Fesseln zu befreien.

Einschränkungen

So auch nun beim iPhone OS 3.0, seit kurzem sind neue Versionen der Jailbreak-Programme PwnageTool und redsn0w verfügbar. Diese können ein am Computer angehängtes iPhone so knacken, dass in Folge das Aufspielen eigenen Anwendungen und Inhalte - unabhängig von iTunes und des zugehörigen App Stores - möglich ist.

3GS

Eine wohl nicht ganz unwichtige Ausnahme: Beim neuen iPhone 3GS funktioniert dieser Hack derzeit noch nicht, hier hofft man aber schon bald Abhilfe zu haben. Auch der Simlock lässt sich im Zusammenspiel mit dem OS 3.0 derzeit nur bei der ersten iPhone-Generation entfernen.

Aufgemacht

Unterdessen hat man sich beim iPhone-Service-Shop Rapid Repair einer ganze anderen Form des "Knackens" angenommen, und zwar einer recht physischen: Beim Zerlegen des Geräts offenbart sich welche Hardware der Hersteller konkret verbaut hat, in Punkt bei dem sich Apple üblicherweise äußerst zugeknöpft gibt.

Architektur

Demnach wurde beim iPhone 3GS ein auf ARMs Cortex-A8-Architektur basierender Samsung-Prozessor mit 600-MHz-Takt verbaut. Eine Wahl, die übrigens beinahe deckungsgleich mit der CPU des Palm Pre ist. Der integrierte Grafikchip PowerVR SGX kommt von Imagination Technologies, um WLAN und Bluetooth kümmert sich ein Chip von Broadcom. (red)

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