Schwerer Busunfall durch Sekundenschlaf

22. Juni 2009, 09:37
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Mindestens 34 Menschen wurden verletzt

Graz - Vermutlich Sekundenschlaf des 41-jährigen Lenkers hat am Sonntag zu einem schweren Busunfall auf der Südautobahn (A2) in der Weststeiermark geführt. Das Fahrzeug kam von der Straße ab und krachte eine Böschung hinunter. 34 der 48 großteils jugendlichen Insassen wurden dabei verletzt, zehn davon schwer.

Der Unfall geschah gegen 6.00 Uhr früh auf der A2 zwischen Lieboch und Mooskirchen in Fahrtrichtung Graz. Der tschechische Fahrer erklärte, dass er kurz eingenickt war und deshalb von der Autobahn abkam. Der Bus durchschlug die Leitschiene und kam seitlich zu liegen.

Das Rote Kreuz Steiermark sowie sechs umliegende Feuerwehren mit mehr als 100 Helfern rückten an, um die Verletzten zu versorgen. Die Einsatzkräfte sprachen von einem "Schlachtfeld". Blutüberströmte Jugendliche seien aus dem verunfallten Bus geklettert und auf die Fahrbahn gerannt, so ein Feuerwehrmann.

Das Kriseninterventionsteam (KIT) betreute die "schockierten" Burschen und Mädchen, so Markus Schobel, Bezirkskommandant des Roten Kreuz Graz-Umgebung. Gegen Mittag trafen die ersten bereits versorgten Leichtverletzten aus den Krankenhäusern ebenfalls im Hof ein. Ein Ersatzbus brachte die Jugendlichen im Laufe des Nachmittags in ihre Heimat Slowakei. Die Reisenden waren zum Zeitpunkt des Unfalls gerade am Heimweg von Italien.

Tragisches Detail: Nur rund acht Kilometer weiter bei der Raststation Kaiserwald hätten die beiden Lenker wieder tauschen sollen, denn die Tschechen wechselten alle vier Stunden am Lenkrad. Die Aufzeichnungen des Fahrtenschreibers bestätigten diese Aussagen, erklärte die Polizei. (APA)

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    Bei dem Busunfall in der Weststeiermark wurden 34 slowakische Jugendliche verletzt.

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