Werbung und Sexismus

Sexismus in der Werbung: Grüne für gesetzliches Verbot

19. Juni 2009, 13:59

Werberat-Mitglied Stanek will nur freiwillige Selbstbeschränkung, Gesetze würden einen zu starren Rahmen für die schöpferische Kraft bedeuten

Die Grüne Frauensprecherin Judith Schwentner fordert gesetzliche Maßnahmen gegen Diskriminierung von Frauen in der Werbung. Derzeit sei sexistische Werbung nicht gesetzlich verboten, über derartige Werbeinhalte könne man sich lediglich beim Werberat beschweren, kritisierte Schwentner. Die Grünen haben am Freitag zur Enquete "Die Macht der Werbebilder - Diskriminierung von Frauen in der Werbung" ins Parlament geladen.

Nachträgliche "Selbstkontrolle" durch den Werberat zeige wenig Wirkung

Schwentner kritisierte, dass die nachträgliche "Selbstkontrolle" durch den Werberat wenig Wirkung zeige und keinen präventiven Charakter habe. Der Rat könne erst tätig werden, wenn die Kampagne bereits einer breiten Öffentlichkeit bekannt ist, so Schwentner. Laut der Abgeordneten sei etwa in Norwegen und Dänemark sexistische Werbung per Gesetz verboten. Sie verwies auf einen Entschließungsantrag der Grünen, in dem sie einen Bericht betreffend der Möglichkeiten eines gesetzlichen Diskriminierungsschutzes fordern. Der Antrag soll im Herbst im Gleichbehandlungsausschuss behandelt werden, erklärte die Frauensprecherin. Vorstellbar wäre laut Schwentner auch, bestehende Gesetze zu erweitern.

"Dringend notwendig"

Elke Lujansky-Lammer, Regionalanwältin für Gleichbehandlung in der Arbeitswelt in der Steiermark, unterstützte die Forderung nach einer gesetzlichen Verankerung eines Verbots von sexistischer Werbung. Dies sei "dringend notwendig, um den politischen Willen der Republik zur Umsetzung von Gleichstellungsbestrebungen zu verdeutlichen", erklärte Lujansky-Lammer. Gabriele Stanek, Mitglied des Werberates, hingegen plädierte für eine freiwillige Selbstbeschränkung. Gesetze würden einen zu starren Rahmen für die schöpferische Kraft bedeuten, befürchtet sie.

Der Werberat verzeichnete im Vorjahr 227 Beschwerden (2007: 113). Die meisten Beanstandungen betrafen Frauendiskriminierungen (28 Fälle), gefolgt von sexistischen Darstellungen (25). Als sexistisch empfanden die Werberichter etwa das Inserat der Leondinger Spargelbauern, die neben einem überdimensional großen Spargelstängel eine halbbekleidete Frau in lasziver Pose abgebildet hatten. (APA)

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18 Postings
filterlos
01
26.6.2009, 12:31
Kopfschütteln ...

Da wunder sich die Grünen, dass sie immer mehr zu einer inderheitenpartei werden. Kein Wunder, wenn DAS unsere Probleme sind.

Und: Liebe GrünInnen - was hat ein "Sexismusverbot in der Werbung" mit "dringend notwendig, um den politischen Willen der Republik zur Umsetzung von Gleichstellungsbestrebungen zu verdeutlichen" zu tun?

Da verwechselt ihr Äpfel mit Birnen, um ein Thema loszutreten, das nur eine Minderheit interessiert. Mein Thementipp: "Arbeitslosigkeit, Nachhaltigkeit, Wirtschaft, Armutsbekämpfung, Fairness,...". Und vor allem RAUS AUS EUREM SEXISMUSELFENBEITURM - fragt die Leute, was sie bewegt und nicht immer euch selbst!

Das Glied im Dialog mit der Scheide
10
25.6.2009, 07:29
Oiso ans is sicha:

Es kört wieda vü mehr pudat! Weu wonn de greanen Frustweiwa wieda mehr tischkaln dadaten, hättns goar ka Zeit dauand so an Schwochsinn zu vazapfn. So, jetzt stöts sie hoit de Frog, wer mochts mit de Schreckschrauwn? Oisdann wödts eich freiwüllig es Monnsbüda!

Die Blähung mit furzendem Geräusch entwichen
04
23.6.2009, 17:35
ZICKENALARM!

verzagte junge schüler
00
23.6.2009, 09:53
wir wollen unsere liebe Gabi wieder haben

bitte komm zum Zirkus-Fest am Freitag.

Ed L. Bitter
14
22.6.2009, 15:38
MÄNNERVERBOT! JETZT!


Ich verrate jetzt das, was die GrünInen wirklich planen: Männer raus aus der Werbung! Es darf nur mehr mit Frauen geworben werden, und zwar mit welchen, die keinerlei sexuelle Assoziationen erwecken können (Vorbild: Bundesvorstand der Grünen).



Polterauer
00
22.6.2009, 15:21
Gleichberechtigung?

*kopfschüttel
Sexualität und Nacktheit ist doch nicht eine Sache der Gleichberechtigung, vielmehr der Natürlichkeit. Werbung ist auch nicht der Feind, sondern Kommunikation, welche Eigenschaften von Produkte oder/und Marken in positives Image transformieren soll.

Wenn wir hinter jedem Stück freie Haut Diskriminierung vermuten, wir nur negativ interpretieren, um dann mit gesetzlichen Verboten zu antworten, verraten wir das Grundverständnis der Demokratie und Meinungsfreiheit.

Wann sind wir prüde genug? Wann gibt es genügend Regeln? Wer bestimmt es? und vor allem: Wann sperren wir die ersten Grafiker ein?

Persönlich finde ich es ungemein traurig, dass eine Partei sich so entwickeln kann, wie die Grünen es gerade dokumentieren.

DJ POPO
07
22.6.2009, 12:50
Liebe Grüninnen,

ihr seits ein derart kindischer Zickenhaufen. Unglaublich.

darkwing
01
22.6.2009, 11:17
Maaah, grüne!

Geht des schon wieder los?
Habt's ihr echt nix besseres zu tun???

leo lander
03
22.6.2009, 10:51
man könnte einen grünen Wächterinnenrat einführen

der das effizient und erfolgreich erledigt.

derStandardmeint
04
21.6.2009, 04:21
Gratulation an die Grünen:

Wieder ein hoch interessantes, hoch symbolisches Randthema entdeckt. Die wesentlichen Fragen werden in der Zwischenzeit von anderen "beantwortet".

Dr.mumunator
05
21.6.2009, 00:26
Das einzige was die Grünen wirklich können

Anprangern und nach Verboten schreien, nach allem was nicht in ihr Weltbild passt.

Robin Food
08
20.6.2009, 08:48
Frage an Radio Eriwan:

"Sagen se, die hoalbnackate, schwangere Glawitsching in am Heftl zu zeigen, woar net a weng sexistisch?"

"Im Prinzip ja, war aber die einzige Alternative zu Szoizitsch und Lunatschek."

Chien de Pique
011
19.6.2009, 19:44
Und dann gibt es immer

wieder Leutchen, die uns die Grünen als eine Art Liberale verkaufen wollen. Autoritärer, obrigkeitshöriger und ideologisch verbissener geht aber kaum.

Dr.mumunator
01
21.6.2009, 00:25
Sehr wahr

deswegen sind sie auch absolut abzulehnen!

frau brause
01
19.6.2009, 15:53
es geht um intelligenz und geschmack

in der werbung. davon muessten einige öfter einen löffel voll nehmen.

dann klappts auch mit dem sex !!! :-)

der postbote
03
19.6.2009, 15:16
und was ist sexistisch?

beschließen das dann grünen bei einer runde jasmintee und ökoschlapfenschnitzen?

Leser für die Leserin
05
19.6.2009, 14:42
Verbieten, Einsperren und Hängen

Damit ist das Programm der Grünen schnell erklärt.

Melchior Kreutzer
03
21.6.2009, 09:34

enteignen und planwirtschaft nicht zu vergessen

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