Jährlich 100 Tote durch Sekundenschlaf

19. Juni 2009, 12:13
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Risiko ist zwischen 22.00 Uhr und Mitternacht besonders hoch

Den Schlaf in der Urlaubszeit für Nachtfahrten zu opfern, ist alles andere als ratsam. Laut Experten sorgt Sekundenschlaf jährlich für über 100 Tote auf Österreichs Straßen, warnte die Allianz-Versicherung am Freitag in einer Aussendung anlässlich des Tag des Schlafes am kommenden Sonntag. Um Staus zu entgehen, würden gerade bei Reisen viele unausgeruht aufbrechen.

Das Risiko, am Steuer einzuschlafen, ist zwischen 22.00 Uhr und Mitternacht hoch, so die Allianz. Auch in den frühen Morgenstunden zwischen 2.00 und 4.00 Uhr sowie am Nachmittag zwischen 14.00 und 16.00 Uhr ist die Gefahr eines Nickerchens groß. Bei einem Fünf-Sekunden-Blindflug mit Tempo 100 legt man 140 Meter völlig unkontrolliert zurück. Generell dauert Sekundenschlaf zwischen ein und fünf Sekunden.

Die Asfinag gebe dem Sekundenschlaf die Schuld an einem Drittel der tödlichen Verkehrsunfälle auf Autobahnen und Schnellstraßen, damit wären laut Allianz im Vorjahr 120 Auto-Insassen dem Sekundenschlaf zum Opfer gefallen. Schwere Augenlider, oftmaliges Gähnen oder unwillkürliches Kopfnicken sind erste Anzeichen für Übermüdung. Kein Rezept dagegen sind Energydrinks, Kaffee, laute Musik oder Frischluft. (APA)

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