Red Bull Salzburg gegen Bohemians Dublin

19. Juni 2009, 11:28
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Irischer Meister am Gegner in der zweiten Quali-Runde - Hinspiel am 15. Juli um 20:30 Uhr

Salzburg - Der Weg von Red Bull Salzburg in die anvisierte Gruppenphase der Champions League führt zunächst auf die Grüne Insel. Österreichs Meister bekommt es in der 2. Qualifikationsrunde der Fußball-Eliteliga mit den Bohemians Dublin zu tun. Der zehnfache irische Meister ist aktueller Double-Gewinner 2008. Das Hinspiel werden die Mozartstädter am 15. Juli um 20:30 Uhr zunächst in der heimischen Arena in Wals-Siezenheim austragen, am 21./22. Juli erfolgt das Rückspiel in der irischen Hauptstadt.

Tempo soll bestimmt werden

"Ich kenne den Verein noch nicht. Aber wir werden uns so schnell wie möglich erkundigen", meinte Salzburgs Neo-Coach Huub Stevens in einer ersten Reaktion. Man werde alle Kontakte nutzen und die Bohemians ehestmöglich beobachten lassen. Über Irlands Fußball wisse man, dass "ein sehr hohes Tempo gespielt wird". "Aber gegen Bohemians müssen wir bestimmen, wie hoch das Tempo ist", erklärte der Niederländer, der auch klipp und klar feststellte: "Die zweite Runde ist ein Muss, wenn wir in die Gruppenphase wollen."

Nicht ganz so glücklich war Stevens mit der Ansetzung. Dass die Retourpartie im Dalymount Park von Dublin über die Bühne geht, sei klar "ein Nachteil" für Salzburg. Mit dem Verein aus Dublin durften die in der 2. Runde gesetzt gewesenen "Bullen" im Angesicht von Gegnern aus Aserbaidschan, Kasachstan oder Armenien aber zumindest in einem Punkt aufatmen. "Gut ist, dass uns nicht so große Reisestrapazen erwarten. Da hätte es anders kommen können", erklärte Stevens.

Auch Bohemians international erfolglos

Die 1890 gegründeten "Bohs" liegen nach 17 Runden der irischen Ganzjahresmeisterschaft derzeit an der Tabellenspitze. Seit 2007 wird der Verein vom 40-jährigen Iren Pat Fenlon gecoacht. Große europäische Ehren stehen für den Club aus Dublin nicht zu Buche, im Vorjahr scheiterten die Bohemians in der 2. Runde des UI-Cups am lettischen Vertreter FK Riga.

"Wir werden mit hundertprozentiger Konzentration an die beiden Spiele herangehen", meinte Alexander Zickler zur Ausgangslage. Tipps holen könnte sich der deutsche Stürmer auch von Ex-Salzburg-Coach Giovanni Trapattoni, der seit Juni des Vorjahres irischer Teamchef ist. "Ich habe seine Handynummer. Durchaus möglich, dass ich Trapattoni anrufe", meinte Zickler mit einem Schmunzeln.

Drei Qualifikationsrunden zu überstehen

Um die angepeilte Gruppenphase der europäischen Eliteliga zu erreichen, müssen die Salzburger insgesamt drei Qualifikationsrunden überstehen. Nach dem neuen Reglement bleiben den Salzburgern Kaliber wie Arsenal, Atletico Madrid, Stuttgart und Fiorentina erspart. Bei einem Aufstieg in die dritte Runde warten aber noch immer Teams wie Olympiakos Piräus, Partizan Belgrad, FC Kopenhagen oder Dinamo Zagreb auf die dann ungesetzten Salzburger.

Im Falle eines Ausscheidens in der dritten Runde könnten die Red Bulls in die vierte Europa-League-Qualirunde umsteigen. Bei einem Scheitern in der vierten und letzten Qualifikationsrunde stünde Österreichs Meister immerhin fix in der Gruppenphase der Europa League. (APA)

 

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    UEFA-Generalsekretär David Taylor (links) betätigt sich als Glücksfee.

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