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Holzböden sind am öftesten in Schlaf- und Wohnzimmern zu finden.
Jeder zweite europäische Haus- bzw. Wohnungsbesitzer plant in den nächsten fünf Jahren, Böden auszuwechseln, vor allem in Wohnzimmer, Schlafzimmer und Küche. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung von InSites Consulting im Auftrag des Europäischen Verbands der Parkettindustrie.
Demnach ist der am weitesten verbreitete Bodenbelag in den europäischen Wohnräumen der Fliesenboden, in 89 Prozent der Häuser und Wohnungen findet man ihn. An der zweiten Stelle folgt laut der Umfrage in acht europäischen Ländern, darunter auch Österreich, der Holz- bzw. Parkettboden (43 Prozent). Etwas weniger populär sind demnach Laminatböden (34 Prozent), Teppiche bzw. Teppichböden (27 Prozent) und Vinyl-/PVC-Böden (19 Prozent).
Die Beliebtheit der Parkettböden variiert allerdings von Land zu Land sehr. Während man in Schweden in acht von zehn Wohneinheiten Parkettböden findet und die Verbreitung in Polen (67%) und Österreich (65%) immer noch sehr hoch ist, gibt es ihn in Spanien nur in jeder achten Wohneinheit.
Sorgfältige Einrichtung
Holzböden sind am öftesten in Schlaf- und Wohnzimmern zu finden, und sie werden als natürlich, zuverlässig und langlebig empfunden. Parkett wird außerdem am wenigsten mit chemischen Produkten assoziiert.
"Die Menschen machen sich sehr viele Gedanken über die Einrichtung ihres Hauses oder ihrer Wohnung, und sie haben lieber 'echte' Produkte anstatt Nachgemachten, auch wenn diese mehr kosten", resümiert der Verband in einer Aussendung. "Das heißt aber nicht, dass Geld kein Thema ist. Die Menschen glauben, dass die Wirtschaftskrise großen Einfluss auf ihre Ausgaben hat und weiter haben wird. Aber sie sehen einen Holzboden auch als ein gutes langfristiges Investment an."
Das Datenmaterial resultiert aus einer Online-Umfrage von InSites Consulting im Auftrag des Europäischen Verbands der Parkettindustrie, die im Mai 2009 durchgeführt wurde. 8.194 Konsumenten in acht Ländern (Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich, Spanien, Niederlande, Schweden und Polen) nahmen daran teil. (red)
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