Handymast als Gerichtsfall

18. Juni 2009, 19:02

Mobilfunker verklagt eine ganze Stadtregierung

Der Streit um Handymasten ist mittlerweile auch ein Fall für die Gerichte - und das Parlament. Am Mittwochabend wurde die Immunität des SP-Nationalratsabgeordneten und Spittaler Bürgermeisters Gerhard Köfer vom Plenum aufgehoben - auf seinen Wunsch hin. Mit ihm soll der gesamte Gemeinderat der Kärntner Stadt vor Gericht.

Genehmigung für die Errichtung eines Handymasts bekommen

Der Hintergrund: Ein Mobilfunkbetreiber hatte in der 16.000-Einwohner-Stadt die Genehmigung für die Errichtung eines Handymasts bekommen. Der sollte in dicht verbauten Gebiet stehen, die Bürger begannen sich dagegen zu wehren und drängten die Politiker.

Der Gemeinderat schlug dem Betreiber drei Alternativstandorte vor, was diesen nicht interessierte - er hatte ja eine Genehmigung- die der Gemeinderat schließlich einstimmig widerrief. Nun kommt es zum Showdown vor dem Richter. Der Mobilfunker hat den Gemeinderat und den Bürgermeister wegen Amtsmissbrauchs geklagt. Stadtchef Köfer will hart bleiben und für den Willen der Bevölkerung kämpfen, sagt er. (stein, DER STANDARD Printausgabe, 19. Juni 2009)

 

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 50
1 2
wg 1980
01
19.6.2009, 15:37
lieber herr Raunzer

leider geht es hierbei nicht um fakten sondern um die, die am lautesten schreien.

früher gab es hexenverbrennungen, heute sitzen die inquisitoren im gemeinderat...

A. Raunzer
00
19.6.2009, 14:30
Übrigens

strahlt ein Mast in 100 m Entfernung nicht stärker als ein Handy in 30 m. Ein Handy in 3 m verursacht schon eine 100 mal höhere Strahlungsdichte. Von einem Handy am Ohr (10 cm?) rede ich gar nicht, das kann man sich aber leicht ausrechnen.

Krawuzi Kabuzi
01
19.6.2009, 15:47

...wobei natürlich aber ein Handymast aus 100m Entfernung 1000x grauslicher ausschaut als ein Handy aus 30m ;-P

Krawuzi

==McMurphy==
30
19.6.2009, 15:45
mmmhm,

lieber strahlemann,
jetzt erklären sie noch schnell was die strahlung für auswirkungen hat.

(da wissen sie sicher besser bescheid als die WHO & alle anderen)

Erwin Grubstaetter
00
20.6.2009, 10:51

Die WHO kritisiert ebenfalls die Mobiltelefone und nicht die Sendemasten.

Das Handy am Körper ist um ein vielfaches schädlicher als der Masten vis a vis ..

Und genau das wird von der WHo thematisiert, um vor allem Kinder zu schützen ...

Als was soll deine falsche Polemik!?

.

hitower
16
19.6.2009, 13:27

Erinnert mich an diese Geschichte(möglicherweise auch eine Urbane Legende):
Handymast wird aufgestellt. Die Bewohner beklagen sich über starke Kopfschmerzen und sonstige Beschwerden.
Reaktion des Netzbetreibers:
"Wie schlimm muss das erst werden, wenn wir den Masten einschalten?"

Speedle
00
19.6.2009, 20:40

Dabei handelt es sich nicht um eine "Urban Legend", sondern ist einfach ein Witz.

momodeluxe
00
19.6.2009, 13:27

aus der rubrik "täglich lustiges aus kärnten"

Lorf
 
11
19.6.2009, 13:26

Gleich mal alle Sender abschalten. Sind ja böse. Mal schauen, wie die Leute reagieren, wenn plötzlich kein Telefon mehr funktioniert.

Hauptsache raunzen...

er leuchtet
01
19.6.2009, 12:56
Handy ja, Auto ja aber ohne Auswirkungen

Handy und Masten strahlen aber ohne gesundheitl. Gefährdung. Sollten Sie 1 Stunde neben einem Funkgeräte der Rettung/ Polizei etc. liegen, sollten sie sich mehr Sorgen machen. Übrigens ein KfZ verursacht nachweislich Schadstoffe und Krankheiten. Also keine KfZ mehr in bewohnten Gebieten.

NoComment
03
19.6.2009, 11:56
kopfkrebs

wie wir alle jetzt nach 10 jahren intensivster handy nutzung wissen kriegt man von den pösen strahlen kopfkrebs, es sterben uns ja auch schon alle nach der reih weg, vor allem die vieltelefonierer, nicht wahr?

handy = pfuigagi!

momodeluxe
02
19.6.2009, 13:26

das erklärt die billigpreise "ein leben lang" =D

Jakob der Schwitzer
02
19.6.2009, 11:26
alle wollen wir telefonieren

aber keiner will die Masten

Heinz Hackinger
00
19.6.2009, 07:39
Der Bürgermeister und der Gemeinderat haben keine Chance,

ihre bereits erteilte Genehmigung zurück zu ziehen.

Die Ursache liegt in der offiziellen Erlaubnis, einschlägige Gesetze zu missachten, sodass daraus ein Gewohnheitsrecht geworden ist.

Es gibt ein Gesetzt, wo die Ausstrahlung elekromagnetischer Wellen (Funkwellen) seit vielen Jahren eindeutig und international geregelt ist.

Daran hält sich aber schon lange niemand mehr. Beispiele können beliebig aufgelistet werden:

- Das Lichtnetz ( unsere 230 V Leitung) wird als Übertragungsleitung für Internet verwendet. Ständige HF-Abstahlungen im Umfeld dieser Stromleitung auch innerhalb der Wohnung sind die Folgen wie auch bei

- der Telefonleitung, nicht nur für das Internet, sondern auch für das (sogenannte) "Kabel-TV" verwendet,

- etc, etc...

Fame
00
19.6.2009, 10:07

guter Trick eigentlich vom Bürgermeister:
zuerst zustimmen und dann "sich für die Bevölkerung einsetzen" die Wiederwahl ist im sicher

hätte er gleich nein gesagt häts keine Sau mitgekriegt / intressiert

mfg

Erwin Grubstaetter
00
20.6.2009, 10:53

SPÖ halt ... zuerst handeln ... dann auf die Bevölkerung hören ... dann denken ... dann widerrufen ... siehe Zwentendorf usw.

.

marksu
00
19.6.2009, 09:49
die abstrahlung elektromagnetischer wellen ist zwar gesetzlich geregelt,

dennoch haben viele menschen das gefühl zu wenig informiert zu sein und dass irgendetwas nicht mit rechten dingen zu geht. da setzen dann esoteriker und andere an und bestärken die bedenken.

ich denke hier muss von beiden seiten gehandelt werden. einerseits sollte die gesetzgebung auf die bedenken der menschen eingehen und möglichst transparent und nachvollziehbar die Grenzwerte erklären, erforschen und offenlegen.

andererseits müssen die menschen auch informiert werden, dass es so viele andere strahlungquellen gibt, mit denen sie schon seit längerer zeit scheinbar ohne probleme leben und dass man der neuen transparenten wissenschaft und gesetzgebung vertrauen kann

Der Unkurze
00
19.6.2009, 11:54

ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob man bezüglich informationen eine bringschuld hat

wenn sich die menschen schlecht informiert fühlen, warum informieren sie sich dann nicht? gerade heute ist es so leicht wie nie zuvor, allein das internet bietet unzählige möglichkeiten sie zu informieren, und wirklich auf informationen von allen seiten zu bekommen. wieso nutzen die menschen das nicht?

Miko9
10
18.6.2009, 23:14
Warum sind jetzt plötzlich die Hänynetzbetreiber wieder am Pranger? Sommerloch?

Gibt es über nichts sinnvolleres zu berichten/schimpfen?
Gegenüber meines Wonhauses befindet sich auch so ein Monster und mich hat es noch nie gestört!
Ich habe deshalb weder Schlafstörungen, Kopfschmerzen oder ander eingebildete Symptome, die mir das Leben zur Hölle machen!

slacker
00
19.6.2009, 09:20

aus dem Grund weil es vor kurzem wieder eine bahnbrechende Studie veröffentlicht wurde, wie gefährlich die Strahlung nicht ist...

bad user
00
19.6.2009, 10:23
Die bahnbrechende Studie

hat es in dieser Konstellation schon vor gut 10 Jahren in Australien gegeben.
Auch diese ist inzwischen das Papier nicht mehr wert, auf dem die gedruckt wurde.

Heinz Hackinger
01
19.6.2009, 07:51
Ich beneide Sie zu Ihrer Lebenseinstellung

Hier geht es so wie bei vielen Produkten um viele Geld und die Marktwirtschaft, die unser Leben beherrscht.

Viele Menschen haben Sorge, diese "technische Errungenschaft" mit ihrer Gesundheit und der ihrer Kinder zu bezahlen.

Viele Beispiele aus der Vergangenheit bestätigen die Richtigkeit dieses Misstrauens

- Das Blei in Benzin schädigt das Gedächtnis. Wurde in den Jahren um 1910 festgestellt. Gesetzlich verboten erst vor etwa 20 Jahren.

- Contergan wurde nach unzureichenden Untersuchungen als Medikament zugelassen. Viele Kinder kamen vergrüppelt auf die Welt bis es endlich verboten wurde.

-DDT wurde als Pestizid in der Landwirtschaft zugelassen und erst in den letzten 30 Jahren verboten

- etc. etc....

Respektieren Sie diese Sorge

grübler1
00
19.6.2009, 16:22

Nicht zu vergessen die seinerzeitigen Atombombenversuche der USA. War nach damaligem Wissenstand auch nicht gefährlich, GI`s in entsprechendem Abstand im Schützengraben mit dunklen Brillen zusehen zu lassen, wie der Atompilz aufsteigt. Heute weiß man es auch besser.

Der Unkurze
00
19.6.2009, 11:58

mich erinnert das ganze an einen fall von dem ihc gehört habe

in dem fall ging es auch um die aufstellung eines handymasten, und kurze zeit nach der fertigstellung (winterbeginn) begannen sie die anrainer mit ständigen kopfschmerzen und schlafstörungen zu quälen.
darauf hin haben sie beschwerde (vl auch klage ich bin mir nicht sicher) beim mastenbetreiber eingereicht.

das ergebnis war, dass der mast zu der zeit noch nichteinmal eine stromversorgung hatte, da diese vor dem winter nicht fertiggestellt werden konnte.

sorgen respektiere ich, aber wir leben in einer welt voller strahlung, allein schon durch die sonne und die hintergrundstrahlung. und wir leben immer noch.

Miko9
11
19.6.2009, 09:44

Schauen Sie fern?
Haben Sie einen Mikrowellenherd zu Hause?
Rauchen Sie?
Liegen Sie oft in der Sonne?
Trinken Sie Alkohol?

Nein?
Dann dürfen Sie sich über die Handystrahlung Sorgen machen!
Aber die aktuelle Studie bezieht sich ja aufs Handy und nicht auf die Basisstationen...
Sie brauchen also nur mehr auf das Handy verzichten und schon werden Sie keinen Krebs mehr bekommen!

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