Offiziell

Telekom Austria informiert Kunden über geplante Abmahnungen durch Medien-Industrie

Zsolt Wilhelm, 18. Juni 2009, 18:31
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Briefe waren nicht gefälscht und klären über Sachverhalt auf

Am Nachmittag berichtete derStandard.at von möglicherweise gefälschten Abmahnbriefen der Telekom Austria, wonach Kunden per Filesharing gegen Urheberechte verstoßen hätten. Blogs meldeten dubiose Briefe, deren Echtheit angezweifelt wurde, da Formatierung und Briefkopf von bisherigen offiziellen Schreiben des Unternehmens abwichen.

Bestätigt

Gegenüber derStandard.at bestätigte Telekom-Sprecher Martin Bredl nun die Echtheit dieser Schreiben. Allerdings betont Bredl, dass es sich nicht um Abmahnschreiben handele.

"Der Anwalt der Firma DigiProtect, Gesellschaft zum Schutze digitaler Medien mbH aus Frankfurt am Main, hat die Telekom Austria per Auskunftsersuchen aufgefordert, Namen und Anschrift der von der Firma DigiProtect festgestellten IP-Adresse(n) bekannt zu geben, mit denen laut DigiProtect ein urheberrechtlich geschütztes Werk/urheberrechtlich geschützte Werke anderen Nutzern im Wege einer Tauschbörse widerrechtlich zum Download angeboten wurden", erklärt Bredl.

Allerdings sei die Telekom Austria dieser Aufforderung nicht nachgekommen, habe "aber aus kundendienstlichen Erwägungen die betroffenen Kunden per eingeschriebenem Brief über den Sachverhalt informiert und auf mögliche rechtliche Konsequenzen hingewiesen, falls die Mitteilungen der Firma DigiProtect zutreffen und eine Urheberrechtsverletzung vorliegt".

Nicht vom Tisch

Es handele sich bei diesem Schreiben keinesfalls um eine Abmahnung, sondern um eine reine Information für die Kunden. "Wir haben diese Vorgangsweise mit der Konsumentenschutz-Abteilung der Arbeiterkammer abgestimmt", so die Telekom.

Damit dürfte die Sache für die Betroffenen allerdings nicht vom Tisch sein. Es gilt abzuwarten, wie die Vertreter der Medienindustrie in den kommenden Tagen reagieren werden und, ob sie ihrer Mahnung auch nachgehen. Im Zweifelsfall ist es in jedem Fall ratsam, sich an den Konsumentenschutz zu wenden. (Zsolt Wilhelm, derStandard.at, 18.6.2009)

 

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 174
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aphrodite 666
00
23.6.2009, 12:29

Also das ist mal ein ganz großer Pluspunkt für die Telekom. -> super weiter so.

cyber ferkel
06
21.6.2009, 12:11

Sehr anständig von der, hier oft geprügelten, Telekom Austria.

BK W. Shoyssel
03
20.6.2009, 16:05
wer schimpft, der kauft

Leute, konsumiert doch den Scheisz nicht, den euch Kino und Musikindustrie vorsetzen wollen.

Ich hab kein Problem mit Runtersaugen des neuesten Klumperts. Ich brauch das dope nicht.

shangl
10
21.6.2009, 18:36
schon wieder so ein alternativer...

...wenns mir gefällt, lass es mich doch anschaun

ElGuancho1
05
20.6.2009, 01:25
vor 20 Jahren hat

mich auch keiner genervt wenn ich eine Videokassette überspielt oder eine Kassette kopiert habe.

Die Film-Musikindustrie geht den falschen Weg!
Soll mal nicht weinen sondern umdenken.

sollten lieber gscheite Server aufstellen und alle ihre Filme in Spitzenqualität zur Verfügung stellen.

Wenn sie pro Film 20 Cent bis 3 Euro verlangen, würden viele Leute auf schlechte Qualität und lange Wartezeiten verzichten denke ich mal.

Ich meine einen neuen Kinofilm könnte man schon um 3 Euro ins Haus anbieten, wenn man bedenkt das man die Kassiererin, den Platz, die Wege und alles mögliche einspart, und wenn man bedenkt das die Hemmschwelle ins Kino zu gehen größer ist als sich daheim mal was anzusehen.

dann sterben die Kinos halt aus!

Liberalix
41
20.6.2009, 13:39
Solange etwas gratis zu bekommen ist ...

... kauft keiner. So billig kanns gar nicht sein. Jene die dies hier bestreiten sind entweder unglaublich naiv oder, schlimmer, grandiose Heuchler. Der Anteil der Heuchler dürfte so gegen 99% tendieren.
Aber es ist ohnehin sinnlos, wenn der Mob erst plündernd durch die Straßen zieht ist er nicht menr aufzuhalten.

galiontariaho
00
25.6.2009, 10:23
was,..

ganz einfach ausgedrückt einfach nur falsch ist.

ElGuancho1
01
21.6.2009, 17:12
gratis

ist es sowieso nicht.

Man muss in Kauf nehmen das der Ton zum film asynchron ist,teilweise wird englisch geredet, die Texte sind russisch, beim streamen bricht meistens ein super film in der Mitte ab.... usw usw usw

Also richtig gute piraterie funktioniert sowieso nur wenn man bezahlt!

Die gratis Piraterie ist mit Aufwand und Ärger verbunden. Und nicht jeder Mensch der sich am Abend einfach nur entspannen will hat Lust darauf!

H3llsp4wn
 
00
21.6.2009, 16:12

Komisch, warum hab ich mir dann gerade vorige Woche das Spiel "Demigod" bestellt, nachdem ich es zuvor per Internet-Release gespielt habe?

NONE
00
21.6.2009, 14:33

Stimmt nicht.

Speedle
02
21.6.2009, 09:50
Liberalix
10
21.6.2009, 14:41
Die zitierte Studie ...

... scheint aber eher eine Umfrage gewesen zu sein. Schaut irgendwie unwissenschaftlich aus. Der Wahrheitsgehalt ist da eher zu bezweifeln. Die Heuchelrate dürfte bei über 95% liegen.
Übrigens, falls jemand eine Studie braucht, ich liefere wissenschaftliche Erkenntnisse jeder Art gegen ein bescheidenes Entgelt und Vorkasse.
Gruß aus Graz
Der Forschungsbeauftragte

shangl
00
21.6.2009, 18:40
grundsätzlich sind...

...studien von einem "forscher", der so voreingenommen ist wie du, absolut unbrauchbar...ich bin auf jeden fall bereit 3 € zu zahlen, wenn ich dafür den film in super qualität, ohne ärgere probleme beim streamen etc... einfach downloaden kann...das hat nix mit heucheln zu tun...filme in sch*** qualität muss ich nicht unbedingt haben

Speedle
00
21.6.2009, 16:52

Liberalix = Heuchler?

good old europe
13
20.6.2009, 17:44

Nö, es gibt nur zig Studien die zeigen, dass Filesharing die Qualität und Vielfalt gesteigert hat. In den Ländern mit der höchsten Filesharing-Aktivität (Asien) sind auch die Umsätze am stärksten gestiegen.

Mork vom Ork
21
21.6.2009, 12:31

was natürlich mit einem gesteigerten wohlstand dort sicher nichts zu tun hätte ...

Wie frech!
01
22.6.2009, 17:04

In einer seriösen Studie ist dieser Aspekt schon miteinbezogen.

e g c
00
20.6.2009, 12:22
also ich geh ganz gerne ins Kino ...

ElGuancho1
00
21.6.2009, 17:07
Hi

ich geh auch gerne ins Kino!
Aber manchmal habe ich nicht die Kraft 1 Stunde lang mit dem Auto rumzugurken(wohne am Land).

Da wäre ich dann potentieller Kunde

Der Österreicher
30
20.6.2009, 10:41

wenn man bedenkt das man die Kassiererin, den Platz, die Wege und alles mögliche einspart...

Und wieviele Arbeitsplätze werden da vernichtet, nur weil sie ein paar Euro einsparen wollen?

ElGuancho1
01
20.6.2009, 12:01
Das ist die böse freie Marktwirtschaft

die bringt die Menschen in Zwangslagen, und fordert einen zum umdenken und handeln.

Gott sei Dank muss ich mich immer weiterentwickeln und kann nicht stehenbleiben.

ElGuancho1
11
20.6.2009, 11:56
tolle einstellung

ich möchte auch gerne irgendeinen sinnlosen Job den man eigentlich nicht mehr brauchen würde.

Ich meine es wird sinnlos Dreck in die Luft geblasen von jedem der dort hin fährt, und darüberhinaus geht Zeit verloren, was ein wertvolles Gut ist.

Fortschritt bringt Veränderungen für ALLE.

Demnach sollten wir vielleicht wieder selbst den Pflug ziehen am Acker???

Auch die Wechselstuben mussten durch den Euro aussterben.

Die Media Markt Mitarbeiter, verkaufen eh Staubsauger und Mixer auch noch, und so kleine sture Plattenläden die keine Ideen haben sind dem Tod geweiht.

Fortschritt geht nach VORNE!

Shrike
04
20.6.2009, 11:49

Was sagen sie dann den Angestellten der Firma Kodak, die durch das Wegbrechen des Filmgeschäftes nach Einzug der Digitalfotografie ihren Job verloren haben? Muss jeder Digitalfotografierer an Kodak Schadenersatz zahlen?

friedrich wilhelm voigt
02
20.6.2009, 11:46

unsinnige geschäftsmodell aufrechterhalten, damit die arbeitsplätze darin nicht verlorengehen?

das erschließt ja ganz neue möglichkeiten gegen die arbeitslosigkeit. wir lassen einfach die hälfte der arbeitslosen löcher graben und die andere hälfte schüttet die wieder zu. so hat auch jeder "arbeit".

Wie frech!
00
22.6.2009, 17:07

Es wäre jedenfalls einmal interssant was geschieht wenn wir den Zenit der Arbeitseffizienz erreicht haben.
Was geschieht mit den Menschen die dann am Arbeitmarkt keinen Platz mehr haben?

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