Faymann bekräftigt seine Unterstützung für Barroso

18. Juni 2009, 07:52
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Bundeskanzler Werner Faymann bekräftigte seine Unterstützung für Barroso

Bundeskanzler Werner Faymann bekräftigte im Interview mit dem Ö1-Morgenjournal sein Unterstützung für den amtierenden Kommissionspräsident Manuel Barroso. In der Wirtschaftskrise brauche es Kontinuität, diese sei bei Barroso gegeben. Es ist aber noch nicht sicher, dass beim EU-Gipfel auch eine Designierung stattfinden wird. Faymann geht weiters davon aus, dass Barroso unter den EU-Regierungschefs eine Mehrheit hat. "Anders sieht es im Parlament aus. Das Parlament, dass aber durch die Bestätigung die Entscheidung trifft, möchte nicht ausgerichtete bekommen für wen es ist sonder sie wollen dem Kommissionspräsidenten Barroso harte Fragen stellen über die Zukunft Europas und erst dann ihre Entscheidung treffen", so Faymann.

Entscheidend für Faymann sei nicht die Parteifarbe des Kommissionspräsident, sondern dass die Regierungschefs und das Parlament eine Mehrheit finden. "Und wenn wir dort eine Mehrheit bekommen, habe ich Manuel Barroso kennengelernt als einen der nie gegen die österreichischen Interessen gestanden ist. Er hat eine ausgleichende Funktion", sagte Faymann in dem Interview.

Faymann wollte sich nicht dazu äußern, welches Ressort er sich für Österreich vorstellen kann. Zurückhaltend äußerte sich der Bundeskanzler auch über den zukünftigen Kommissar, den Österreich entsenden wird. Er sei kein "Alleinentscheider" und müsse sein Schritte mit der ÖVP abstimmen. (red, derStandard.at, 18.6.2009)

 

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