"Auch im Wohnzimmer zu Hause darf man nicht alles machen"

18. Juni 2009, 01:41

Wolfgang Waldner, Chef des Museumsquartiers, im Video-Interview über die MQ-Hausordnung, Müll, Bier und Fehler mit Securities

Die Hausordnung im Museumsquartier gelte schon seit Jahren, meint Wolfgang Waldner im Gespräch mit Hans Rauscher. Man habe sie jetzt nur in Erinnerung gerufen, weil auf Grund der sehr starken Frequentierung des Museumsquartiers die Müllbeseitigung zum Problem wurde.

Im Video-Interview erklärt Waldner, warum er Verständnis für den Unmut der Jugendlichen hat, die ihr Recht auf den öffentlichen Raum einfordern, warum die Einsetzung von Securities ein Fehler war, warum man jedoch weiter auf "Gästebetreuer" setzen werde, welche Bierverkäufer man loswerden möchte und - anhand von Beispielfotos - warum die Müllberge im Museumsquartier ein Problem darstellen. (rasch, derStandard.at, 18. Juni 2009)

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Micaela Sklubova
00
25.6.2009, 15:48

Securities sind "Gästebetreuer"
wieder was gelernt...

Schnabeltierfresser
11
20.6.2009, 09:01
Zur Ergänzung:

Herr Waldner, auch in einer privatisierten Museumsanlage darf man nicht alles machen. Zum Beispiel dürfen private Aufpasser eigentlich gar nichts, außer herumstehen und die Polizei verständigen. Eine eigenmächtige Selbsthilfe ist in unserem Rechtssystem (zum Glück) sehr schwierig zu begründen.

Der Biber
00
20.6.2009, 09:22
man darf aber auch nicht seinen Mist überall fallen lassen.

und unter Kulturerlebnis und sozialem Hotspot versteh ich etwas mehr als sich mit Alkohol und sonstigen Drogen zu zudröhnen.
Ich weiss nicht was die ganze Aufregung soll, Herr Waldner vertritt eine sehr aufgeschlossene und tolerante Linie. Aber gewisse Exzesse sind nunmal nicht tolerierbar.
Und wenn das Verhalten einiger Weniger dazu führt dass die Masse darunter leidet, sollte man sich vielleicht darum kümmern dass diese Wenigen ihr Fehlverhalten einsehen und korrigieren.

http://sos.teilchen.at/
00
19.6.2009, 02:00

die MIeter sollen halt ausziehn, wenn es ihnen zu laut wird. schließlich ist das von anfang an klar gewesen, dass das ein Treffpunkt für Jugendliche ist.

Der Biber
03
19.6.2009, 08:59

so viel blödsinn in so wenigen worten. Respekt!

Schnabeltierfresser
00
20.6.2009, 09:03
Die Mieter

sind Privillegierte, die dank des Bundes Traumwohnungen zu Spottmieten bekommen haben (wahrscheinlich heute noch ein Taschengeld). Rausbekommen tut man sie nicht, sonst hätte man sie mit der Errichtung des MQ bestimmt anderwertig untergebracht.

Kelborn
03
18.6.2009, 20:54

die dummen Leute ärgern mich: Das Angebot ist super und dann kommen die Leut und machen nur Unfug! Wenn man die Bilder sieht kann man dem Mann nur zustimmen - leider...

t. stuck
02
18.6.2009, 20:15
sagen Sie

ist es möglich, daß der lustige Herr mit dem blauem Hemd von meiner Firmeneinweihung auch so ein schönes Video dreht? Und was kostet das?
g.t.

Ph G
 
00
18.6.2009, 20:06
Unbeantwortet

bleibt die Frage des Musikmachens. Ja oder nein?

Ansonsten, gutes Interview.

grashopper
22
18.6.2009, 13:57
war gestern im mq

die kinder sind sowas von brav, dass es schon gar nicht mehr war ist. worüber regt man sich da auf, bei dieser masse an menschen, passierrt immer irgendwo etwas. gestern war es dort jedenfalls so sauber und artig, dass man sein schnitzel vom boden essen könnt. sind diese ansagen politisch motiviert?

Kelborn
01
18.6.2009, 20:55

es ist (siehe Fotos) nicht immer so...

Alex Blüml
00
18.6.2009, 19:21

...dass man sein schnitzel vom boden essen könnt. sind diese ansagen politisch motiviert?...

Mahlzeit, das zeigen sie mir.

Beat Hornstein
00
18.6.2009, 16:57

schön, dass es gestern so war.
ist nicht immer so.

Leg dein Ohr auf die Schiene der Geschichte
 
53
18.6.2009, 13:49
Liebe Besucherinnen und Besucher,

wir bitten um Verständnis, dass wir ab sofort verstärkt ausschließlich Personen den Zugang zum MQ ermöglichen werden, die folgende Kriterien entsprechen:

- Finanzkräftige Kunden die durch den Konsum von Kunst, Speisen, Getränken und anderen Annehmlichkeiten (Tiefgarage, Souvenirs, Fashionartikel usw.) unseren Umsatz steigern.

- Personen, die sich ausschließlich für die Dauer ihrer Konsumtätigkeit innerhalb des MQ aufhalten.

- Personen mit gepflegtem Aussehen, welche dem Bild entsprechen, mit dem wir das MQ bewerben können.

- Personen die zur Anpassung und Unterordnung der von uns gewünschten Richtlinien bereit sind.

Falls Sie unseren Richtlinien nicht entsprechen, werden Sie freundlich und bestimmt von unserem Personal hinausbegleitet.

Kelborn
02
18.6.2009, 20:56

Interview nicht gesehen oder...?

der looper
00
18.6.2009, 19:18

Also alle Grünwähler.

Beat Hornstein
22
18.6.2009, 16:59
lächerlich


die fotos sprechen eine klar sprache.
die gfrasta sollen sich woanders aufführen.

Matija Rutar
53
18.6.2009, 11:36
leider etwas unglücklich

Wer glaubt ihm das?
Natürlich gab es keinen Alkoholverbot. Bier von den MQ Gastronomien durfte man ja noch trinken. Aber natürlich gab es auch den Konsumzwang. Mit selbst mitgebrachten Getränken wurde man nach draußen verwießen.
Und wenn das MQ weiterhin nicht akzeptieren will, dass es seine Monopolmacht nicht ausnützen kann, um teures Bier zu verkaufen, wird sich der Markt von selber regeln.

Also gesteht doch eure Fehler ein und agiert nicht so scheinheilig. Schöne Mistkübel aufstellen und die Sache ist erledigt.

Kelborn
10
18.6.2009, 21:00

über was regst dich so auf? Der Typ hat völlig recht!

davidka
00
18.6.2009, 13:59
nicht zugehört?

fehler wurden eingestanden, mistkübel wurden aufgestellt..
und die videoqualität/kameraführung ist bei einem interview schon ein bisschen egal.

Ava Tar
123
18.6.2009, 11:01
Mei, oam.

Dosen liegen herum. Schröcklich. Gut, daß der arme Funktionär sich erklären durfte.

Kelborn
01
18.6.2009, 21:02

sie müssens ja nicht wegräumen. Schlage aber ein Sit-in in ihrer Wohnung vor. Jeder bringt mit und keiner hilft beim Aufräumen, ok?

Ava Tar
00
20.6.2009, 03:58
Geh bitte, ihr Kasperl

gibt's halt einen Ort in der Innenstadt, an dem nächtens bis zum Eintreffen der Straßenkehrer-Frühschicht Bierdosen herumliegen, na und ?

solang der Museumsbetrieb offen hat ist eh alles pipifein, die Party beginnt erst später

Für die Ellmayer-Fanatiker gibt's eh eine saubere Kärntnerstraße und hunderte Parks, Innenhöfe, Restaurants usw.

irgendwo muß die Jugend halt ausleben können

sonst werden aus den jungen Menschen noch lauter Wi.. wie ihr ;o)

juwlius
014
18.6.2009, 15:48
@ ava tae

Klar geht die Welt nicht unter, wenn Dosen herumliegen. Aber sich (vielleicht) wie Sau am Sofa aufzuführen und damit zu rechnen, dass eh immer andere den Dreck wegräumen, ist wirklich zu öde. Und das hat auch nix mit Oma oder Opa zu tun, sondern mit einem Minimal-Anstand, der den Umgang mit anderen Menschen erst möglich macht.

Graf Foto
10
18.6.2009, 10:49

Massiv besseres Video als bei den früheren Rauscher-Interviews, danke.

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