Beraten und verkauft?

17. Juni 2009, 16:41
  • Viele Anleger fühlen sich im Regen stehen gelassen.
    foto: apa/dpa

    Viele Anleger fühlen sich im Regen stehen gelassen.

Finanzberatung ist ein sensibles Geschäft. Die Beraterbranche kämpft um ihren Ruf, die Konsumentenschützer für die Rechte der Anleger

Wien - "Drei wichtige Bereiche gibt es im Leben eines Menschen", sagt Wolfgang K. Göltl, "Umwelt, Finanzen und Gesundheit." Hier müsse allerbeste Qualität geboten werden, ist der Fachverbandsobmann der WKO überzeugt - "und wir bieten die auch." Für Göltl ist klar, die Finanzdienstleistungbranche ist der Sündenbock in der Krise, die nun für das viele Ungemach herhalten muss, das den Anlegern im Zuge der Turbulenzen an den Kapitalmärkten widerfuhr. "Die Kurse sind teilweise um zwei Drittel eingebrochen, da ist die Verängstigung der Anleger nachvollziehbar", sagt Göltl. Dass die ganze Misere von vielen Kunden auch den Vermögens- und Finanzberatern zugeschrieben wird, ärgert ihn. In der Branche gebe es einen verschwindend geringen Anteil an schwarzen Schafen, ist er überzeugt: "Die Fusionen und Freisetzungen im Bankenbereich haben uns tolle Mitglieder gebracht. Viele haben den Golden Handshake bekommen und daraus noch etwas gemacht."

Strukturvertrieb keine Besonderheit

Auch das Beratungshaus AWD, unter anderem durch die vom Verein für Konsumenteninformation (VKI) mittlerweile auf den Weg gebrachte Sammelklage rufmäßig arg zerzaust, gehört für Göltl keineswegs zu den schwarzen Schafen. "Strukturvertrieb mit einer leistungsorientierten Komponente, das gibt es doch heute überall", verteidigt der WKO-Mann das System. Was für ihn aber klar ist: "Wenn jemand die Veranlagung in ein einziges Papier empfiehlt, dann ist das eine Fehlberatung."

Für WKO-Kollege Johann Wally ist die Sammelklage gegen AWD ohnedies "ein Wahnsinn": "Die werden wegen Immofinanz geklagt, obwohl vier von fünf Papieren von Banken verkauft wurden", beklagt der Wirtschaftstreuhänder, Steuer- und Vermögensberater. Wally, der auch Vorstandsmitglied der Fachakademie für Finanzdienstleister ist, sieht die VKI-Sammelklage gegen AWD als direkten Angriff auf die gewerblichen Vermögensberater. Was ihn besonders sorgt: "Es scheint, dass das erste Mal auf Basis mündlicher Aussagen geklagt wird. Da ist dann die Frage, wem man glaubt und wem nicht." Denn laut Wertpapieraufsichtsgesetz müsse ohnedies protokolliert werden, was in einem Beratungsgespräch zwischen Berater und Kunde auf den Tisch kommt "und der Kunde unterschreibt."

Genau das ist für VKI-Jurist Peter Kolba die Crux an der Sache: "Da wurden Kunden oft zwei, drei Stunden beraten. Von Freunden und Bekannten wohlgemerkt, die am Ende das Protokoll als reine Formalität unterschreiben ließen. Diese Gesprächsnotizen haben am Ende tausende unterschrieben, ohne sie gelesen zu haben. Da wurde systematisch das Vertrauen missbraucht", glaubt Kolba. Was der VKI nun im Zuge der Sammelklage gegen AWD erreichen will, ist, dass gerade auch die mündlichen Aussagen der mutmaßlich falsch Beratenen gehört werden.

Anlegerhaftung

Klar ist: Wer ein Risiko eingeht, nachdem er darauf hingewiesen wurde, kann keinen Schadenersatz geltend machen. Das gilt es allerdings erst einmal zu beweisen, was Peter Kolba ebenfalls zu wenig konsumentenfreundlich ist: "Der Geschädigte muss beweisen, dass er falsch beraten wurde, und nicht der Berater, dass er richtig beraten hat." Eine Beweislastumkehr im Falle eines Prozesses wäre im Sinne des Konsumentenschutzes wünschenswert.

Ein Schaden trete im Übrigen nicht erst dann ein, wenn eine Person rechnerisch in ihrem Vermögen geschädigt werde, sagt Andreas Kletečka, Privatrechts-Experte der Uni Salzburg, der ein Privatgutachten für einen Wertpapierdienstleister erstellt hat: "Schon die Abweichung einer geschuldeten Leistung vom vertraglich Vereinbarten stellt einen Schaden dar." In diesem Fall kommt der wichtige Aspekt der Verjährung ins Spiel. Schadenersatzansprüche verjähren innerhalb von drei Jahren ab dem Zeitpunkt, "in dem der Geschädigte Kenntnis von der Person des Schädigers und dem Eintritt des Schadens erlangt", wie es im Juristendeutsch heißt. Übersetzt bedeutet dies: Die Verjährungsfrist wird ab dem Zeitpunkt der Kenntnisnahme der Falschberatung durch den Kunden - etwa durch Medienberichte, Kursgewinne oder -verluste, Kontoauszüge, Mitteilungen des Emittenten - ausgelöst. Die dreijährige Verjährungsfrist erscheint Peter Kolba durchaus zu knapp: "In Deutschland wird derzeit eine Verlängerung auf zehn Jahre diskutiert."

Teil des Systems

Dass im System grundsätzlich der Wurm steckt, weil ein Berater eben von der Provision, die er erwirtschaftet, leben muss, will indes Branchenvertreter Göltl nicht gelten lassen. Gerade in Sachen Unabhängigkeit seien die gescholtenen Vermögensberater noch eher aus dem Schneider als die Bankberater: "Ein wesentlicher Interessenskonflikt fällt weg, wenn man nicht Emittent ist." Für VKI-Jurist Kolba ist aber AWD ohnehin nur ein Teil eines großen Systems, dessen Teilnehmer es an der richtigen Einstellung zur Sache mangle: "Was wir zu bekämpfen versuchen, ist die Haltung, ‚ich verkaufe auf Teufel komm raus Produkte und überlege nur, wie ich die Haftung vermeide'". Diese Haltung sei wohl bei Banken wie Vermögensberatern durchaus ident.

Eine bessere als die klassische Methode, durch die Vermittlung seine Einnahmen zu generieren gäbe es wohl, konzediert WKO-Mann Wolfgang K. Göltl. Allein: "Der Markt ist dafür noch nicht bereit." Die Menschen seien hierzulande nicht gewohnt, dass Beratung etwas kostet: "Nur eine Minderheit ist bereit, ein Honorar für Beratung zu zahlen." Wer allerdings dem System nicht traue, für den gibt es laut Göltl Alternativen: "Es gibt eine kleine Gruppe von Beratern, die nicht vermitteln will, sondern nur beraten. Ob der Kunde den Rat annimmt, ist seine Entscheidung." Der Vorwurf und die Verdächtigung, die Provision stünde bei der Beratung im Vordergrund, seien so endgültig ausgeräumt. (Regina Bruckner)

 

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Verkauft?

Für mich ist das ganze eine Scheindebatte. Da wird die (Welt-)Wirtschaft frontal gegen die Wand gefahren. Bankencraschs, Anlegerverluste, Arbeitzplatzvernichtung, und in weiterer Folge explodierende Staatsausgaben sind die sicheren Folgen.
Wer hat das ganze zu verantworten und welche Absicherungen gegen sowas kann es in Zukunft geben (Stichwort Ratingagenturen, undurchschaubare Verstrickungen im Banlenmanagement)? Das ist die Frage. Das wird schwierig, Teil einer Lösung wird sicher auch sein, wie man grundsätzlich mit den Anlegeberatern und deren Ausbildung umgehen soll...

Besser

in der Ukraine ein paar Hektar fruchtbares Ackerland kaufen - kostet vielleich eur 0,20 / m² - als mit solchen Wertpapierln Pleite gehen ;-)

hui,

renn der wko zwangsweise die mitglieder weg??? keiner will mehr finanzprodukt-aufschwatzer sein??? und das gerade jetzt, wo man das zentrale hochhaus mit einem neuen sündteuren mäntelchen umhüllt hat, damits cooler ausschaut...

Wer gewinnt zum Schluß......

Dazu habe ich in einer deutschen Wirtschaftszeitung etwas interessantes gefunden.
http://immogeschaedigte.wordpress.com/2009/06/1... die-krise/

Naja...

.... nachdem sich die lieben Anleger wie wild auf die Papiere gestürzt haben, würde ich die ganze Sache als zweiseitige Medaille betrachten. Einerseits schnelle, zu schnelle und unerfahrene Beratung, Abschluss und Provision. Andererseits gierige Kunden die augenscheinlich vom System keine Ahnung haben und trotzdem schnell Kohle machen wollen und dann vom Verlust überrascht werden.

Im Falle Immofinanz, wenn hier wirklich AWD und der Anbieter zusammengearbeitet und falsche Informationen ausgegeben haben soll mir jede Verurteilung recht sein. Allgemein muss aber gesagt werden, dass ein Verlust aus solchen Papieren ein ganz normaler, üblicher Vorgang ist.

Es haben sich nicht alle Anleger wie wild auf die Wertpapiere gestürzt. Vielen wurden von AWD Beratern die Wertpapiere eingeredet und als Super Sache ,bei der man nur gewinnen kann verscherbelt. Und die Klage geschieht AWD nur recht. Denn AWD ist ein reiner Struktur-vertrieb, bei dem die Finanz-Experten (solche, die auf Wochenend-Seminaren ihr Wissen angeeignet haben) immer neue Kunden suchen, bzw. auf Kundenfang gehen. Zb. Die Bank wird immer so schlecht dar gestellt und dabei ist die Bank bei Wertpapieren um einiges besser als AWD, Bullholding und Co. Im Endeffekt kann man nur sagen, Finger weg von Dingen von Struktur-Vertrieben mit wenig Qualität.

wahrscheinlich arbeiten Sei bei einer Bank...

deswegen müssen Sie das schreiben. Es ist doch ein offenes Geheimnis, dass die Banken wie wild Immofinanz verkauft haben, nur haben sie scheinbar ein besseres politisches Lobbying, weswegen der VKI hier nicht aktiv wird. Wenn man schon die Kunden schützen will, dann sollten meiner Meinung nach alle, die diese Produkte verkauft haben, vom VKI geklagt werden, auch die Banken. Das wäre dann eine faire Lösung.

Alter Hut

Das Buch "Beraten und verkauft" ist vor 13 Jahren erschienen. Da wurde die DVB juristisch unagreifbar als Sekte bezeichnet, die ihren Beratern und Kunden das Geld aus der Tasche zieht.
Die Anzahl der Sekten hat sich seither sprunghaft vermehrt, weil die Führer von Geldsekten unter der Aufsicht der - gesponsorten - Politik erfolgreich Millionen scheffeln. Wer viel verdient und die Politik schmiert bekommt Orden und hat "freie Fahrt". Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister haben das Finanzsystem an die Wand gefahren. Die Kleinen verfolgt man und den wirklich Großen (Bankstern) hilft man: Scheinheiliges System.

Indoktrination Teil II

Die Banken klagen ist auch so eine Sache. Nachdem die ja von Papa Staat jetzt nicht wenig Geld bekommen, also wir deren Fehler ausbaden dürfen, ist es auch so dass wir auch deren (eventuelle) Schuldsprüche zahlen.

Übrigens: ich bin auch Kunde bei einem FDL (nicht AWD) und sehr zufrieden. Die Beratung war ausführlich und verständlich, die Produkte machen auch in solchen Zeiten schöne Renditen und auch der Service nach dem Abschluss lässt keine Wünsche offen. Es gibt eben nicht nur AWD...

Indoktrination... Teil I

...funktioniert doch ganz gut in diesem Land wenn ich mir so manche Einträge hier ansehe.

FDLs als einzigen Sündenbock darzustellen und auf solche Weise ist doch schwachsinnig. Wenn die Weltwirtschaft den Bach runtergeht, alle Aktien massiv an Wert verlieren den FDLs vorwerfen, dass ihre vorgeschlagenen Aktien das auch tun ist doch irgendwie dämlich.
Dass was AWD gemacht hat ist klar ein Beratungsfehler, den sie jetzt auch ausbaden, sodass sie in der Branche geschäftsunfähig sind.
Was aber kaum einer schreibt (weil die Bankenlobby die Medien schmieren...), ist dass bei den Banken mehr und massivere Fehlberatungen stattgefunden haben und DASS ist meiner Meinung nach eine Frechheit.

die gier ist ein luder

und so haben sich viele halt ohne gedanken ins abenteuer gestürzt und jedem alles geglaubt was so versprochen wurde. hoffe nur, dass die leut zumindest jetzt gscheiter sind.

...Verkauft als Beratung

1000 oder 20 € verdienen... hmmm, siehe dazu ->

http://www.youtube.com/watch?v=4... ture=chann

""Drei wichtige Bereiche gibt es im Leben eines Menschen", sagt Wolfgang K. Göltl, "Umwelt, Finanzen und Gesundheit.""


in welcher welt leben diese leute?

das sollen die drei wichtigen bereiche im leben sein?

was ist mit liebe, freundschaft, familie usw. ?

ich kann mir die hämischen kommentare schon vorstellen, die da kommen werden, ist mir wuascht:

was wirklich zählt auf dieser welt bekommt man nicht für geld.

Leider gibt es genau das Gegenteil von verschwindend geringen Anteil an Schwarzen Schafen. Nur sehr wenige Berater sind wirklich seriös. Einen seriösen Berater wird man auch nur schwer finden bzw. kommt man erst nach dem Abschluss eines Vertrages drauf, ob er wirklich die Wahrheit erzählt hat. Denn die Vorlagen mit hohen Gewinnen sind meist alle getürkt und veraltet. Und wenn schon jemand mit einer Mappe einem Kunden eine Präsentation vorträgt, kann man zu diesem vorgetragenem Produkt sowieso getrost "Nein!" sagen.
Kurz gesagt... Wirklich die allermeisten "Finanz-Berater" sind in erster Linie auf Abschlüsse aus, um fett Kohle zu machen.(->Leistungsorientiert). Ob es dem Kunden was bringt oder nicht, ist denen völlig egal.

bei allem respekt, aber darum ist es mir in meinem post nicht gegangen (obwohl ich ihnen zustimme):

die aussage des herrn reflektiert einfach genau diese geiz ist geil-mentalität, die uns hianlose privatisierungen und die private pensionsvorsorge gebracht hat, die von gesetzes wegen die wiener börse füttern muss.

und kaum jemand scheint zu begreifen, dass diese "erträge" des "arbeitenden geldes" nicht vom geld erarbeitet werden, sondern von realen menschen, arbeitnehmern und unternehmern, die mehrwert schaffen und denen von den "aktionären" die butter vom brot gekllaut wird.

in nicht wenigen fällen haben sich die leute, die da freudestrahlend ihre depotauszüge betrachten, sich diese rendite aus dem eigenen lohnsackerl geholt.

einfach unfassbar

aus dem ersten absatz:

"In der Branche gebe es einen verschwindend geringen Anteil an schwarzen Schafen, ist er überzeugt" => haha das ich nicht lache!

aus dem zweiten absatz:

"Wenn jemand die Veranlagung in ein einziges Papier empfiehlt, dann ist das eine Fehlberatung."
=> was abertausend mal passiert ist und somit die aussage aus dem ersten absatz ad absurdum führt!

herr göltl, wollen sie mich für dumm verkaufen? so einen realitätsfernen und wiedersprüchlichen schmarren habe ich ja schon lange nicht mehr gelesen. aufwachen es ist krise und auch wenn sie ihren sicheren wko posten haben, stecken sie mitten drin!!!

Nicht ablenken!

Bei den AWDlern geht es vor allem darum, dass sie den Kunden, die eine Versicherung abschließen, verschweigen, dass die Provision, die AWD bekommt, dem Kunden abgezogen wird. Da geht es nicht um leistungsorientiert oder schlecht beraten, sondern um unvereinbarte, unangemessene Geldwegnehmungen, die danach Jahre lang nach allen Regeln der Kunst zu verbergen versucht werden.

Die Kursverluste im obigen Artikel sind wahrscheinlich auch nur darauf zurückzuführen, dass nix zum Anlegen da war, weil die Provision alles geschluckt hat.

Unter "Risiko" versteht man im Allgemeinen einen unvorhersehbaren, schicksalhaften Nachteil. Eine geplante, aber verheimlichte Geldwegnehmung gehört da sicher nicht dazu.

Sie haben aber auch wirklich keine Ahnung...

alle in der Finanzbranche leben von der Provision, oder glauben Sie etwa, die Banken verkaufen Ihnen ihre Produkte gratis? Ist ja alles Charity, oder was? Wie naiv muss man denn da sein?

und sie denken die Bank kriegt beim Verkauf einer Versicherung keine Provision? Gott, wie naiv.

Die Provision fließt IMMER, fragt sich nur an wen und mit wem sie aller geteilt wird. Es entstehen aber keine zusätzlichen Kosten (siehe 0% Performancerechnung bei Angebot Berater/Bank des gleichen Produktes)

der ganze Kommentar ist einfach nur falsch. Ein bisschen informieren darf man sich ruhig.

Und das soll jetzt bitte nicht heißen, daß ich für windige Berater (egal ob freiberuflich oder in Banken) eine Lanze brechen möchte.

Nein, ich denke nicht, die Bank kriegt beim Verkauf einer Versicherung keine Provision. Davon steht da oben auch nix.

Schön, dass die Provision immer fließt. Und wer darf's bezahlen?

Was genau ist denn an meinem Kommentar falsch? Wenn ich schon einen Fachmann zur Hand habe, muss ich das ja nützen und mich informieren.

Was FDL liefern und was nicht

eine Sachverhaltsdarstellung:
http://4wardseconomy.blogspot.com/2009/06/f... wider.html

Sammelklage bringt Klärung

Der VKI behauptet, dass der AWD systematisch falsch beraten hat. Es wird Zeit, dass das von den Gerichten geprüft wird. Von den Interessensvertretern ist dazu nämlich nichts Erhellendes mehr zu hören. Mit dem Urteil werden wir dann wissen ob es nur wenige schwarze Schäfchen waren, oder doch ein grosses schwarzes Schaf.

Warum glaubens verlegt die Bank Austria jetzt die IT nach Italien?

Weil die Bank Austria eine italienische Bank ist?

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