Forschungsstiftung schüttet heuer rund 37 Millionen Euro aus

17. Juni 2009, 12:09
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Wien - Die österreichische Nationalstiftung für Forschung wird heuer 36,58 Mio. Euro zur Finanzierung heimischer Forschungsinitiativen an ihre Begünstigten ausschütten: Die Forschungsförderungsgesellschaft FFG erhält 2009 insgesamt 14 Mio. Euro (2008: 36 Mio. Euro), der Wissenschaftsfonds FWF zehn Mio. Euro (24,9), die Österreichische Akademie der Wissenschaften fünf Mio. Euro (11), die Christian-Doppler-Gesellschaft 4,58 Mio. Euro (6) und die Ludwig-Boltzmann-Gesellschaft drei Mio. Euro (2,5). Das teilte die Stiftung auf Anfrage der APA nach ihrer dritten und für heuer letzten Vergabesitzung am Dienstag mit.

In den ersten zwei Vergabesitzung waren bereits 25 Mio. Euro Ausschüttung beschlossen worden. Mit der dritten Tranche von 11,58 Mio. Euro steht nun die Gesamtausschüttung in Höhe von 36,58 Mio. Euro für das laufende Jahr fest. Das ist deutlich mehr als noch Anfang des Jahres erwartet wurde, damals war von einer Ausschüttung in Höhe von nur 10 Mio. Euro die Rede, was allerdings viel weniger als in den vergangenen Jahren gewesen wäre.

Insgesamt war 2008 mit 80,4 Mio. Euro noch rund das Doppelte gegenüber 2009 ausgeschüttet worden. Grund für den Rückgang ist die geringere Dotierung der Nationalstiftung, die aus Zinserträgen des ERP-Fonds sowie Beiträgen der Oesterreichische Nationalbank (OeNB) gespeist wird. Aus dem ERP-Fonds erhielt die Forschungsstiftung heuer zehn Mio. Euro (2008: 27,5 Mio. Euro) und aus der OeNB 20 Mio. Euro (50 Mio. Euro). Der Rest speist sich aus anderen Zinserträgen.

Eine Einschätzung über die Entwicklung der Zinserträge aus dem ERP-Fonds und der Beiträge aus der Nationalbank für 2010 sei erst im Rahmen einer geplanten Sitzung im Dezember möglich, hieß es seitens der Nationalstiftung. Die Dotierung der Stiftung im kommenden Jahr sei daher noch nicht vorhersehbar. (APA)

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