Braunbär erschossen: Prämie für sachdienliche Hinweise verdoppelt

16. Juni 2009, 14:56
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Naturschutzreferent Uwe Scheuch erhöhte von 3.000 auf 6.000 Euro

Die "Ergreiferprämie" von 3.000 Euro, welche zur Aufklärung des illegalen Abschusses von Braunbär "Roznik" beitragen soll, ist auf 6.000 Euro erhöht worden. Der Kärntner Naturschutz- und Jagdreferent Uwe Scheuch hat diese Maßnahme gesetzt. "Es ist wichtig, dass diese Tat aufgeklärt und geahndet wird", sagte Scheuch am Dienstag.

"Ich habe aus verschiedenen Rückmeldungen erfahren, dass es positiv von der Bevölkerung aufgenommen wird", erklärte Scheuch seine Beweggründe. Die Summe wird im Fall einer Aufklärung aus dem Naturschutzbudget genommen. Die Idee einer "Ergreiferprämie" für sachdienliche Hinweise kam am Montag von der Kärntner Jägerschaft. Die Kriminalpolizei ermittelt nach wie vor in dem Fall.

Der junge Braunbär, welcher sein Revier im Grenzland von Slowenien und Kärnten hatte, wurde vermutlich im Bereich von Bad Eisenkappel (Bezirk Völkermarkt) von Wilderern erschossen. Der Kadaver war im Logartal (Logarska Dolina) knapp hinter dem Grenzübergang Paulitschsattel aufgefunden worden. Der Kopf des Bären ist professionell abgetrennt, das Fell abgezogen und die tödliche Kugel entfernt worden. (APA)

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