Preis des EU-Parlaments: Drei österreichische Beiträge nominiert

17. Juni 2009, 14:47
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Bernhard Ecker, Paul Schiefer und Ferdinand Hennerbichler gewinnen Vorauswahl

Die österreichische Jury schickt heuer drei Beiträge in das finale Rennen um den Journalistenpreis des Europäischen Parlaments. Die Wahl fiel in der Kategorie Print auf den Beitrag "Die Widerspenstigen" von Bernhard Ecker im "trend Spezial Europa" - im Bereich Fernsehen wurde ein Beitrag für das ORF-Magazin "Hohes Haus" von Paul Schiefer zur EU-Landwirtschaftspolitik ausgewählt. In der Kategorie Online geht Ferdinand Hennerbichler mit "Ukraine-Kiew: Wichtige Zukunftspartner Wiens", das auf http://www.wieninternational.at publiziert wurde, in die Endrunde.

In der Kategorie Radio wurde kein österreichischer Beitrag nominiert. Wie schon im Vorjahr treffen die 27 EU-Mitgliedsländer zunächst eine Vorauswahl, aus denen im Herbst eine europäische Jury einen Sieger kürt. Gesucht wurden journalistische Arbeiten, die sich mit einem Thema befassen, das mit der EU in Zusammenhang steht und/oder zu einem besseren Verständnis der EU und der Funktionsweise ihrer Organe beitragen.

Das Preisgeld beläuft sich auf insgesamt 20.000 Euro - 5.000 Euro pro Kategorie. Die Preisverleihung findet im Oktober im EU-Parlament in Brüssel statt. Im Vorjahr siegte Österreich in der Kategorie Print - der Preis ging an Wolfgang Böhm von der Tageszeitung "Die Presse". (APA)

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