340.000 Euro Beute bei Bankeinbrüchen in Ostösterreich

16. Juni 2009, 14:27
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Sparbuch-Fächer in zehn Geldinstituten in Oberösterreich, Wien und Niederösterreich ausgeräumt - 50.000 Euro Sachschaden

340.000 Euro Beute haben drei Männer bei zehn Bankeneinbrüchen in Oberösterreich, Wien und Niederösterreich gemacht. Ende März waren sie in Linz auf frischer Tat erwischt worden. Die Verdächtigen sind in Haft.

Das Trio war seit 2005 aktiv und ging immer gleich vor, schilderte der Leiter des oberösterreichischen Landeskriminalamtes, Rudolf Keplinger. Die Männer im Alter von 31, 33 und 35 Jahren kundschafteten die Filialen aus, bevor sie in der Nacht zuschlugen. Sie stiegen über Fenster ein, gingen direkt zu den Sparbuch-Schließfächern, brachen sie auf und bedienten sich. Außerdem dürften zwei Einbrüche in Firmen und einer in eine Schule auf das Konto der Männer gehen.

Ende März wurden die Männer der Polizei bei einer Schwerpunktfahndung gefasst. Den Beamten war ein in einer Seitenstraße geparktes Fahrzeug mit Wiener Kennzeichen aufgefallen. Als kurz darauf drei Männer zu dem Wagen kamen und ihn starteten, wurde über Funk die Alarmauslösung in einer nahe gelegenen Bank bekannt. Die Beamten hielten das Trio an und kontrollierten es. Sie fanden mehr als 2.000 Euro, Uhren und eine kleine Tasche mit dem Aufdruck des Kreditinstituts.

Die Erhebungen ergaben, dass Männer auch für vergleichbare Einbrüche in den oberösterreichischen Bezirken Urfahr-Umgebung, Linz-Land und Freistadt sowie für insgesamt sechs Delikte in Wien und Niederösterreich verantwortlich sein dürften. Sie wurden in Untersuchungshaft genommen. Die Ermittlungen sind vorerst nicht abgeschlossen. Der angerichtete Sachschaden - zusätzlich zur Beute - beträgt etwa 50.000 Euro. (APA)

 

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