SCO vs. Linux: Es geht weiter

16. Juni 2009, 11:46
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Kurz vor der Liquidierung springt ein Geldgeber ein und rettet das Unternehmen, das nun weiter gegen IBM und Co. klagen will

Der Rechtsstreit zwischen der SCO Group und namhaften Unternehmen, wie etwa IBM, rund um den angeblich illegalen Quellcode in Linux geht - durchaus überraschend - in die nächste Runde. Kurz vor der Liquidierung der SCO ist mit Gulf Capital Partners ein neuer Investor aufgetaucht, der das Unternehmen retten will. Es darf also weiter geklagt werden.

Unendliche Geschichte

Die unendliche Geschichte dieser Auseinandersetzung dürfte damit auch in absehbarer Zeit nicht zu einem Ende kommen. Nach der Ankündigung eines neuen Investors haben sich alle Parteien auf eine Verschiebung der Liquidationsverhandlung geeinigt. Laut einem Bericht der Salt Lake Tribune soll Gulf Capital in die SCO Group investieren und soll so alle Ansprüche der Gläubiger erfüllen.

Aufschub

Sobald alle Ansprüche erfüllt sind, will SCO unter Leitung von Darl McBride wieder mit Elan gegen IBM und andere Firmen klagen. Laut ersten Meldungen sollen die 62 MitarbeiterInnen größtenteils bei der Firma bleiben und gemeinsam mit SCO-Präsident Jeff Hunsaker den Vertrieb von SCO-Software fortsetzen. Auch der größte Gläubiger, die Firma Novell, sprach sich nach den neuen Meldungen für einen Aufschub aus, um das vorgelegte Vertragswerk eingehend studieren zu können.(red)

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