London will Fehler beim Irak-Krieg untersuchen

15. Juni 2009, 21:31
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Fehler bei Geheimdienstarbeit und bei Nachkriegsplanung

London - Der britische Premierminister Gordon Brown hat am Montag eine Untersuchung zu möglichen Fehlern während und nach der Invasion im Irak 2003 angekündigt. Kriegsgegner und Abgeordnete, die dem Krieg unter Führung der USA kritisch gegenüberstanden, haben wiederholt eine solche Untersuchung gefordert. Es habe bei den Briten, den Amerikanern und ihren Verbündeten etliche Fehler in der Arbeit der Geheimdienste vor dem Krieg und bei der Nachkriegsplanung gegeben, erklärten diese Kreise.

Großbritannien beendete sein Engagement im Irak offiziell im April. Bis Ende Juli soll der Truppenabzug abgeschlossen sein. Der Einsatz kostete 179 britische Militärangehörige das Leben und war in der Öffentlichkeit äußerst unpopulär. Es gab bereits zwei Untersuchungen zur Frage der Beteiligung Großbritanniens an dem Krieg. (APA/AP)

 

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