Die Top Vier sind wieder das Ziel

15. Juni 2009, 16:34
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Steirer noch auf der Suche nach einem Verteidiger und einem Stürmer

Fladnitz an der Teichalm - Der SK Sturm Graz möchte auch im kommenden Spieljahr seinen Platz im Spitzenfeld der österreichischen Fußball-Bundesliga behaupten. "Wir wollen wieder in die Top Vier, wobei das aber nicht leichter wird als in der letzten Saison", kündigte Trainer Franco Foda zum Vorbereitungs-Auftakt am Montag an.

Die "Blackys" starteten ihr Trainingsprogramm mit leichten Laufeinheiten und einem Teambuilding-Seminar, ab Mittwoch wird wieder in Graz Kraft getankt, wo einige Testpiloten erwartet werden. Ein litauischer und ein kroatischer Verteidiger werden noch in dieser Woche genau unter die Lupe genommen, auch ein Stürmer könnte noch getestet werden, wobei sich eine mögliche Verpflichtung von Rapid-Angreifer Nikica Jelavic zerschlagen hat. "Wir suchen noch einen Verteidiger und einen Stürmer", erklärte Foda. "Sie müssen auch charakterlich zur Mannschaft passen und sich so gut wie die bisherigen Zugänge einfügen."

Youngsters abgegeben

Neu zur Mannschaft gestoßen sind Manuel Weber, Haris Bukva (beide Austria Kärnten), Andreas Lukse (leihweise von Rapid) und Martin Ehrenreich (Gratkorn), dafür wurden einige Youngsters wie Mathias Sereinig, Gernot Suppan, Patrick Scherrer oder Christoph Kröpfl abgegeben. "Als Ausbildungsverein ist es unser Ziel, weiterhin junge Spieler an die Kampfmannschaft heranzuführen und vielleicht sogar wie zuletzt Jantscher ins Nationalteam zu bringen", meinte der Deutsche.

Doch selbst wenn dieses Vorhaben gelingen sollte, sind laut Foda alle Meisterhoffnungen unrealistisch. "So lange es Salzburg in dieser Form gibt, ist es ganz schwer", betonte der Coach. Auch auf internationaler Ebene dürfe man sich keine Wunderdinge erwarten. "Wir steigen in der zweiten Quali-Runde für die Europa League ein. Da sind wir gesetzt und da wollen wir weiterkommen, aber schon danach können wir auf ganz große Kaliber treffen. Ernsthaft mit der Europa-League-Gruppenphase planen können nur so große Clubs wie der Hamburger SV", meinte Foda. (APA)

 

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    "Ernsthaft mit der Europa-League-Gruppenphase planen können nur so große Clubs wie der Hamburger SV"

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