Frauenministerin präferiert EU-Kommissarin

15. Juni 2009, 14:49
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Frage, ob sich Heinisch-Hosek für Ursula Plassnik oder Wilhelm Molterer aussprechen würde, "stellt sich nicht"

Brüssel - Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek hätte "grundsätzlich nichts dagegen", wenn Österreich eine EU-Kommissarin erhielte. Sie sei dafür, dass Frauen wichtige Spitzenpositionen besetzen. "Um Personen geht es mir jetzt nicht, aber mir gefällt das gut. Bei einer Kommissarin wird die Arbeit der Kommission vielfältiger", so Heinisch-Hosek am Rande der EU-Gleichbehandlungskonferenz am Montag in Brüssel.

"Diese Frage stellt sich nicht."

Darauf angesprochen, ob sie sich dann konkret für Ex-Außenministerin Ursula Plassnik aussprechen würde, die neben dem als Favorit gehandelten ehemaligen Vizekanzler Wilhelm Molterer genannt wird, winkte Heinisch-Hosek aber ab. "Diese Frage stellt sich nicht." (APA)

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