Bei Kämpfen mit Militär vier FARC-Rebellen getötet

14. Juni 2009, 08:18
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Soldaten stießen im Zentrum des Landes auf Guerilla-Lager

Bogota - In Kolumbien sind bei Kämpfen zwischen Anhängern der Guerillaorganisation FARC und der Armee vier Rebellen getötet worden. Die Gefechte begannen, als Soldaten am Samstag in der Region Meta im Zentrum des Landes bei einer Patrouille auf ein FARC-Lager stießen, wie ein Armeesprecher sagte. Mehrere FARC-Anhänger flüchteten den Angaben zufolge aus dem Lager. Die Soldaten stellten mehrere Waffen sicher.

Die 1964 gegründete Guerilla der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) ist die bedeutendste Rebellenorganisation Kolumbiens. Ihr gehören nach verschiedenen Angaben bis zu 10.000 Kämpfer an. Derzeit haben die Rebellen 22 Polizisten und Soldaten als Geiseln in ihrer Gewalt. Für deren Freilassung fordern sie das Freikommen von rund 500 inhaftierten FARC-Anhängern. (APA/AFP)

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