Telekom-Betriebsrat Kolek gegen Ausgliederung des Festnetzes

13. Juni 2009, 14:46
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Matznetter-Vorschlag "nicht sehr sinnvoll" - Würde ausländische Konzerne anlocken und Arbeitsplätze kosten

Telekom-Betriebsratsvorsitzender Michael Kolek lehnt eine Ausgliederung des Festnetzbereichs entschieden ab. Den diesbezüglichen Vorschlag von SPÖ-Wirtschaftssprecher Christoph Matznetter bezeichnete Kolek am Samstag gegenüber der APA als "nicht sehr sinnvoll". Eine Teilung des Unternehmens in einen Absatz- und einen Infrastrukturbereich würde die Telekom "massiv beeinträchtigen". Dadurch würden ausländische Konzerne "angelockt" und in weiterer Folge würden weitere Arbeitsplätze verloren gehen.

Unvorstellbar

Kolek glaubt, dass es sich bei dem Vorschlag um die Privatmeinung Matznetters handelt. Er könne sich nicht vorstellen, dass es dafür Unterstützung in der SPÖ gebe. Der Betriebsrat verweist darauf, dass der Telefonmarkt ohnehin einer der heißest umkämpften sei. Seit dem Jahr 2000 seien bereits zwischen 3.000 und 5.000 Arbeitsplätze in diesem Bereich vernichtet worden. Deshalb sollte man jetzt eher versuchen, Ruhe in den Markt zu bringen. (APA)

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