Maoisten töten elf Polizisten

12. Juni 2009, 17:11
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Premier: Größte Herausforderung für innere Sicherheit"

Neu Delhi - Bei Angriffen mutmaßlicher maoistischer Rebellen sind im Osten Indiens mindestens elf Polizisten getötet worden. Wie die Nachrichtenagentur IANS am Freitag berichtete, griffen bewaffnete Aufständische im Bundesstaat Jharkhand einen Markt an und erschossen zwei Sicherheitskräfte. Zehn Menschen seien verletzt worden. Laut den Angaben starben neun weitere Polizisten, als ihr Fahrzeug ebenfalls in Jharkhand bei der Explosion eines am Straßenrand versteckten Sprengsatzes zerstört wurde. Erst am Mittwoch waren in der Region elf Polizisten bei einem Anschlag ums Leben gekommen.

Maoistische Rebellen sind in 13 der 35 indischen Bundesstaaten und Unionsterritorien aktiv. Sie lehnen die parlamentarische Demokratie ab. Während der Parlamentswahl Ende April hatten Maoisten zahlreiche blutige Anschläge auf Sicherheitskräfte verübt. Seit Jahresbeginn fielen der Gewalt landesweit mehr als 300 Menschen zum Opfer. Premierminister Manmohan Singh bezeichnete die bewaffneten Maoisten als "größte Herausforderung für die innere Sicherheit". Jharkhand gehört zu den am stärksten betroffenen Regionen des Landes. (APA/dpa)

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