Fedora 11: Zwischen Genie und Wahnsinn

14. Juni 2009, 15:30
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Neue Version der Linux-Distribution begeistert mit top­aktuellen Technologien, zeigt aber auch so manches haar­sträubende Problem - eine Ansichtssache

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screenshot: andreas proschofsky

Mag sich Ubuntu den Ruf als EinsteigerInnen-freundlichste Distribution erarbeitet haben, wer einen Überblick über die aktuellsten Entwicklungen im Linux-Umfeld haben will, der ist woanders besser bedient. Fedora hat sich einen Ruf als jene Distro erarbeitet, die so aggressiv wie keine andere neue Technologien vorantreibt und integriert.

Schwierigkeiten

Ein Ansatz, der natürlich auch so seine eigenen Problematiken birgt, bei den letzten Releases gab es immer wieder grundlegende Probleme, etwa wenn ein unveröffentlichter Grafikserver ausgeliefert wird, für den es noch Monate später keine kompatiblen Ausgaben der proprietären Grafiktreiber von ATI und NVidia gibt. Insofern schwankt die Klassifizierung eine Fedora-Release für gewöhnlich irgendwo zwischen "Cutting" und "Bleeding Edge".

Funktionen

Mit dem vor kurzem veröffentlichten Fedora 11 bleibt man diesem Konzept treu: Die Liste der neuen Features ist von beeindruckendem Umfang, auch den Austausch der einen oder anderen Kerntechnologie hat man wieder vorgenommen. Welche Verbesserungen - oder auch neue Problematiken - sich daraus für die BenutzerInnen ergeben, soll auf den folgenden Seiten näher beleuchtet werden.

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