National Semiconductor rutscht in die Verlustzone

12. Juni 2009, 08:32
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San Francisco - Der US-Chiphersteller National Semiconductor ist im vierten Quartal in die roten Zahlen gerutscht. Unter dem Strich stand ein Minus von 63,7 Millionen Dollar (456 Mio. Euro) nach noch einem Gewinn von 83,2 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum, wie der Infineon-Rivale am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte. National Semiconductor begründete den Verlust mit der sinkenden Nachfrage nach Analog-Chips, die unter anderem in Handys und Autos eingesetzt werden. Der Umsatz brach in dem Ende März abgelaufenen Geschäftsquartal um 39 Prozent auf 280,8 Millionen Dollar ein. Damit übertraf die Firma aber die durchschnittlichen Analystenschätzungen von 274,3 Millionen Dollar.

Für das laufende Quartal zeigte sich der Konzern verhalten optimistisch. "Die Geschäftsbedingungen haben sich im Quartal verbessert", sagte Firmenchef Brian Halla. Die Zahl der Bestellungen von Firmen, die mobile Endgeräte produzierten, sei gestiegen. Der Chiphersteller erwartet im ersten Quartal einen Umsatz in einer Spanne von 285 Millionen bis 305 Millionen Dollar. Auch Rivale Texas Instruments sieht Anzeichen für eine Erholung der rezessionsgeplagten Speicherchipbranche ausgemacht und hob deshalb kürzlich seine Gewinn- und Umsatzprognose für das zweite Quartal an. (APA/Reuters)

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