Bogen an der Great Ocean Road eingestürzt

11. Juni 2009, 19:07
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Nur noch zwei Pfeiler sind zu sehen

Sydney - In Australien ist eine ungewöhnliche Gesteinsformation eingestürzt, die auf dem fünften Kontinent so bekannt ist wie die lange Anna auf Helgoland. Der mehr als 25 Meter hohe Bogen an der Great Ocean Road westlich von Melbourne war ein Touristenmagnet. Am Donnerstag waren nur noch zwei etwa 25 Meter hohe Pfeiler zu sehen. Die zerborstenen Stücke des Verbindungsstücks lagen unter der Wasseroberfläche im Meer. 2005 war in der Nähe ein Gesteinsturm aus der "Zwölf Apostel"-Reihe eingestürzt.

Es handelt sich um relativ weichen Kalkstein, der jedes Jahr durch Wind und Wetter an Masse verliert. "Daran sieht man, wie zerbrechlich die Küste ist", berichtete Peter Abbott, der in der Nähe wohnt, im Rundfunk. "Wenn das einmal ins Wasser fällt, löst es sich wohl fast wie Zucker auf." Die nahe gelegene Schlucht ist nach dem Segelschiff "Loch Ard" benannt, dass hier 1878 auf Grund lief. Die 49 Menschen an Bord kamen ums Leben. (APA/dpa)

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