Zu früh sterben ist immer schlecht

11. Juni 2009, 18:59
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Im Wiener Rhiz wird kommenden Donnerstag mit allen Ehren der 1992 verstorbene Musiker Arthur Russell abgefeiert

Posthumer Erfolg, das braucht zu Lebzeiten keiner. Einer, dem es erst lange nach dem Tod 1992 gelang, das Gehör einer breiteren Masse zu erreichen, ist, nein, war Arthur Russell.

Der war eine Art bunter Vogel im New York der frühen 80er-Jahre, als die New-Wave-Zeit tobte, für die er seinen Beitrag leistete - ohne größere Beachtung zu finden. Erst in den Nullerjahren, in denen sich verstärkt Musiker der New Wave entsannen, entdeckte man Russell. Seitdem sind einige Alben veröffentlicht worden, von Folk-Versuchen bis zu funkigem Minimalismus am Rande des und mitten auf dem Dancefloor.

Kommenden Donnerstag würdigt man im Wiener Rhiz den Mann. Unter Philipp L'Heritiers Kuratorenfuchtel wird nicht nur einschlägige Musik verlegt, B. Fleischmann, A Thousand Fuegos, Sir Tralala, Florian Obkircher und Brooke's Bedroom covern Stücke von Russell. DJ ist der Kurator höchstselbst. (flu / DER STANDARD, Print-Ausgabe, 12.6.2009)

 

18. 6. Rhiz. 21.00

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    foto: souljazz
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