Ökotourismus soll Gorillas retten

10. Juni 2009, 18:51
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Mit Geld soll Schutz der Tiere vor illegaler Jagd finanziert werden

Frankfurt/Main - Ökotourismus soll dazu beitragen, Gorillas vor dem Aussterben zu retten: Geführte Touren durch den afrikanischen Dschungel soll Geld einbringen, mit dem der Schutz vor illegaler Jagd finanziert werden könnte. Rund 2,8 Millionen Euro könne ein Tier im Laufe seines Lebens so indirekt erwirtschaften, so Astrid Klug, Staatssekretärin des deutschen Umweltministeriums.

Um die Menschenaffen nicht zu sehr zu stören, sollten Gruppen von acht Touristen sie höchstens eine Stunde am Tag beobachten, erklärte der Gorilla-Experte Ian Redmond. Rund 350 Euro sollte der exklusive Einblick kosten. "Eine Menge Geld", so der Biologe, "Aber die Touren erfreuen sich trotzdem immer größerer Beliebtheit".

Drei von vier Gorilla-Unterarten führt die Weltnaturschutzorganisation IUCN als akut "vom Aussterben bedroht". Die Zerstörung der Lebensräume durch Abholzung und Krankheiten wie beispielsweise Ebola sind nur zwei von vielen Faktoren, die die Gorillas gefährden.

Am zweitägigen Internationalen Symposium zum Jahr des Gorillas nehmen 200 Naturschützer, Wissenschafter und Regierungsvertreter teil. Ihr Ziel ist es, in einer "Frankfurter Erklärung" die Gefährdungsquellen für Gorillas fachlich aufzuarbeiten und Schutzmöglichkeiten aufzuzeigen. (APA)

 

 

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    Drei von vier Gorilla-Unterarten führt die Weltnaturschutzorganisation IUCN als akut "vom Aussterben bedroht"

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