derStandard.at-Interview

"Warum nicht unter den Wählern drei Häuser verlosen?"

15. Juni 2009 10:22
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    Es darf gewählt werden, aber es muss nicht. Ein Grund, die Wahlpflicht einzuführen?

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    Poier über den Grund des steigenden Nichtwähleranteils: "Solange man vor existenziellen Problemen steht, nimmt der Bürger seine Sache eher in die Hand und geht eher wählen. Der hohe Nichtwähleranteil ist sicher auch ein Wohlstandsphänomen".

Politologe Poier über Nichtwählen als Wohlstandsphänomen und Mittel, um "faule" Menschen zur Wahl zu bewegen

"Die Demokratie funktioniert ohne Demokraten nicht". Mit diesem Arguemnt hat der deutsche Politiker Jörn Thießen die Wahlpflicht für Europawahlen gefordert. Eine solche Wahlpflicht hät auch der Politoge Klaus Poier auch in Österreich für sinnvoll. Denn die Wahlpflicht sei "tatsächlich das einzige wirksame Instrument, damit eine hohe Wahlbeteiligung gewährleistet wird", so Poier im Gespräch mit derStandard.at. Über Belohnungen für Wähler und Bestrafungen für Nichtwähler, politische Legitimation und die Gefährdung durch Politikverdrossenheit sprach er mit Katrin Burgstaller.

***

derStandard.at: Der deutsche SPD-Politiker Jörn Thießen hat für Deutschand die Wahlpflicht bei EU-Wahlen gefordert. Sein Argument: Die Demokratie funktioniere ohne Demokraten nicht.

Poier: Grundsätzlich sieht man, dass die Wahlpflicht tatsächlich das einzige wirksame Instrument ist, damit eine hohe Wahlbeteiligung gewährleistet wird. Das hat sich auch bei der Europawahl gezeigt. In Ländern, in denen die Wahlpflicht gilt, hat man eine sehr hohe Wahlbeteiligung, in den anderen nicht. Insofern kann man sagen, die Wahlpflicht wäre ein guter Weg. Auf der anderen Seite trauen sich die Politiker nicht, das durchzusetzen, weil sie sagen, man kann die Bürger nicht dazu zwingen, zur Wahl gehen. Man müsste auch eine Konsequenz festlegen für jene, die nicht wählen gehen.

derStandard.at: Thießen würde 50 Euro von den Nicht-Wählern verlangen. In Griechenland muss man für den Reisepass die Beteiligung an den Wahlen nachweisen, in anderen Ländern gibt es Verwaltungsstrafen; in Ägypten werden sogar Gefängnisstrafen angedroht. Welche Konsequenz wäre für Österreich adäquat?

Poier: Als es in Österreich noch die Wahlpflicht gab, hat es Verwaltungsstrafen gegeben. Es wäre denkbar, dass man keine Wahlpflicht macht, aber Begünstigungen für Leute vorsieht, die wählen gehen. Dass in Griechenland der Erhalt des Reisepasses an das Wählen gebunden ist, finde ich eine ganz gute Idee. Warum nicht unter den Wählern drei Häuser verlosen oder sie mit einem niedrigeren Steuersatz begünstigen? Das würde den Zeitgeist besser treffen.

derStandard.at: Dann wird man dafür belohnt, dass man eine demokratische Pflicht erfüllt oder anders gesagt eine wichtige Errungenschaft, nämlich das Wahlrecht, wahrnimmt. Ist das nicht grotesk?

Poier: Grundsätzlich stellt sich die Frage, ob man mit zeitgemäßen Instrumenten hantiert. Natürlich kann man zurecht sagen, es wird die Wahl entwürdigt. Aber ich denke, man kann über zeitgemäße Mittel nachdenken, um jene, die zu faul sind, zum Wählen zu bewegen.

derStandard.at: Kritiker sagen, dass manche Wähler bei einer Wahlpflicht zwar eine Stimme abgeben würden, diese Stimme ist dann aber willkürlich und unreflektiert. Oder würden sich die Menschen dann wieder mehr mit der Politik auseinandersetzen?

Poier: Von den Leuten, die dann zusätzlich wählen gehen, würde sicher einige über ihre Wahl nachdenken. Dass alle 55 Prozent, die jetzt nicht wählen waren, unreflektiert eine Stimme abgeben würden, das glaube ich nicht. Genauso gut wird es unter jenen, die jetzt zur EU-Wahl gegangen sind, Leute geben, die unreflektiert ihre Stimme abgegeben haben. Ich glaube, mit der Wahlpflicht würden sich wieder mehr Leute mit Demokratie und Politik beschäftigen. Das gewichtigere Gegenargument ist die Frage, ob der Staat jemanden dazu zwinge soll, seine Stimme abzugeben.

derStandard.at: Die einen sagen, es ist die Freiheit des Bürgers, nicht zur Wahl zu gehen. Befürworter sprechen von der bürgerlichen Pflicht in einer Demokratie. Sehen Sie Freiheit des Bürgers bei der Wahlpflicht gefährdet?

Poier: Jede Pflicht schränkt die Freiheit ein. Es gibt aber auch kein Leben ohne Pflichten. In der Schweiz gibt es zum Teil auch geringe Wahlbeteiligungen, da geht man davon aus, dass sich diejenigen, die nicht hingehen, der Mehrheit anschließen. So kann man das auch sehen. Auf der anderen Seite muss man sich fragen, wie legitimiert die Vertreter sind, wenn nur zehn Prozent zur Wahl gehen. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass man zum Thema Wahlpflicht eine Volksabstimmung macht.

derStandard.at: Wäre es nicht auch Aufgabe der PolitikerInnen, die Menschen wieder mehr für Politik zu interessieren?

Poier: Politische Kommunikation passiert in Massendemokratien inbesonders über Medien. Insofern ist es mindestens die gleich große Aufgabe der Medien, das zu machen.

derStandard.at: Würden die Politiker im Wahlkampf anders agieren, gäbe es eine Wahlpflicht?

Poier: Das ist schwer zu sagen. Tatsächlich ist es so, dass sich die Nichtwählerschaft durch viele Schichten zieht.

derStandard.at: Sehen Sie Politikverdrossenheit als eine Gefährdung für die Demokratie?

Poier: Natürlich ist eine Abstinenz der BürgerInnen bei der Ausübung ihrer demokratischen Rechte eine Gefährdung. Wir haben bei weiten noch nicht das Maß erreicht, wo die Grundfesten unserer Demokratie erschüttert werden. Aber dass es besser ist, wenn es eine 100-prozentige Legitimation gibt, ist keine Frage. Vor allem ist wichtig, dass man keine Parallelgesellschaft entwickelt. Mehrere Systeme schaffen wir nicht.

derStandard.at: Soll eine Wahlpflicht bei allen Wahlen oder nur bei den Europwahlen eingeführt werden?

Poier: Es wäre schwer nachvollziehbar, wenn man diesbezüglich differenzieren würde. Die Bundesländer sollen das Recht haben, für Landtags- und Gemeindesratswahlen selbst zu entscheiden. Bundeswahlen müssten schon einheitlich geregelt sein.

derStandard.at: Warum wird die Wahlpflicht in Österreich kaum diskutiert?

Poier: Die Politik traut sich das nicht. In der öffentlichen Diskussion werden Politiker dafür verantwortlich gemacht, dass die Leute nicht wählen gehen. Wenn ihre Antwort wäre, die Wahlpflicht einzuführen, dann würde das vermutlich wieder schlecht kommentiert werden.

derStandard.at: Ist es insgesamt nicht eine traurige Erkenntnis aus unserer Zeit, dass Menschen ihr demokratisches Recht nicht mehr wahrnehmen?

Poier: Es zeigt insgesamt, wie gut es uns geht. Solange man vor existenziellen Problemen steht, nimmt der Bürger seine Sache eher in die Hand und geht eher wählen. Der hohe Nichtwähleranteil ist sicher auch ein Wohlstandsphänomen.

derStandard.at: Wiens Bürgermeister Michael Häupl hat verpflichtende Volksabstimmungen für EU-Fragen gefordert. Macht das Sinn?

Poier: Grundsätzlich halte ich Instrumente der direkten Demokratie für begrüßenswert. Wenn sie nur instrumentalisiert werden soll, um etwa die miese Europastimmung für innenpolitische Spielchen zu nutzen, dann halte ich das für einen Missbrauch. (Katrin Burgstaller, derStandard.at, 15. Juni 2009)

Zur Person

Klaus Poier, Jahrgang 1969, ist Assistenzprofessor an der Uni Graz am Institut für Österreichisches, Europäisches und Vergleichendes Öffentliches Recht, Politikwissenschaft und Verwaltungslehre. Er promovierte in Rechtswissenschaften. Einer seiner Forschungsschwerpunkte umfasst Wahl, Wahlrecht und Wahlsysteme.

Kommentar posten
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Reinhard Ettel
 
29.06.2009 19:34
Soweit so gut!

Nicht einmal die DDR konnte sich zu einer Wahlpflicht entschliessen,auch wenn man mit dem Wahlrecht recht kurios umging. Wer nicht zur Wahl kam, wurde zu Hause aufgesucht und gebeten, doch sein Recht wahrzunehmen. Verweigerte er es, war`s erledigt.
Der Effekt einer Wahlpflicht ist m.E. nur, dass dann mehr ungültige Stimmen abgegebn werden. Nur die Anwesenheit im Wahllokal genügte ja völlig, um einer entsprechenden Verpflichtung gerecht zu werden.
Das gilt übrigens auch für den Fall einer Honorierung für die Beteiligung an der Wahl.
Der Effekt für die Demokratie gleich Null!

~Q1007~
30.06.2009 10:52
Sehe ich genau so!

was hift es mir wenn ich dann um x % mehr ungültige Stimmen habe, bzw. Leute stimmen vergeben nur weil sie "grad da sind weil sie möglicher weise ein Haus gewinnen können"

dadurch würde eher die Intelligenz der Wahlteilnehmer sinken (mangelndes Interesse an der Wahl selbst), so gehen die welche gar nicht wählen wollen gar nicht erst hin (was ich auch nicht unbedingt positive halte) und wählen nicht irgendwas.

dies würde Parteien helfen, welche am Lautesten schreien und nicht die die gegebenenfalls besser für Österreich wären

khaleb
26.06.2009 19:09
zusätzlich zur Wahlpflicht schlage ich hiemit die elektronische Wahl vor

da gibts dann kein ungültig wählen mehr.
Ohne gültige Wahl kommt keiner aus der elektronischen Wahlkabine!
Zuätzlich natürlich Wahlsport-Wetten:
wer bekommt die meisten Vorzugsstimmen, wer gewinnt mit wieviel %, etc.
Bei Wahlteilnahme gibts einen Gratistipp.

cotta
23.06.2009 15:57
Unsere Superdemokraten

sind sehr, sehr unzufrieden mit uns Wählern. Wenn wir die uns großzügig gewährten Rechte nicht mit gebührender Begeisterung nutzen, dann muss dies Folgen haben. Dann zahlen wir eben mehr Steuern, kriegen keinen Reisepass oder, mein Vorschlag: wandern für 14 Tage ins Häfen.

Rea List
19.06.2009 07:27
wahlpflicht für idioten?

meine hypothese ist: nichtwähler sind vor allem leute die nicht um die ecke denken.

hat auch was gutes, wenn die nicht wählen, oder?

Otto Ottinger
 
22.06.2009 10:12
Wahr ist vielmehr, ...

dass diejenigen welche die unnötige, überteuerte, pseudodemokratische Farce der EU-Parlaments Wahlen Ernst genommen haben, und dem Schmäh von den "demokratischen Pflichten" aufgesessen sind, diejenigen sind bei denen die "um die Ecke denkfähigkeit" nur Mangelhaft ausgeprägt ist.

Ein Demokratisches Parlament ohne Demos ist so widersinnig wie ein Gulasch ohne Saft und so nötig wie ein Kropf.

E. Pagliacchi
29.06.2009 14:51

Warum wundert es mich nicht, dass Sie bereits im zweiten Satz ans Essen denken, mmh?

SteffenM
17.06.2009 15:46
...

Was fehlt ist eine direkte Demokratie die die Menschen teilhaben lässt und das Gefühl erzeugt wirklich etwas bewegen zu können.

Zb. sollten die Bürger demokratisch Einfluss auf die Wirtschaft nehmen können anstatt das Wohl und Wehe der ganzen Gemeinschaft zb. in Deutschland Lobbys und Pseudoexperten zu überlassen die alles andere als den Bürgerwillen im Sinne haben.

Aber das bedeutet in der westlichen Demokratie Macht abzugeben, weniger Macht für die Polit- und Finanzelite sich die Welt nach ihrem Gusto zu drehen.

Es reicht ein Grundgesetz das gewisse Extreme unmöglich macht aber darüber hinaus sollte alles möglich sein auf demokratischer Ebene.

Der Papa von Ratzi war sein Opa
17.06.2009 13:31
Sodass absolut minderwertige und dilettantische Typen auch erhört werden gibt es den DerStandard

Absolutes Tabu für erfolgreiche Qualitätsblätter

Truthlobby
17.06.2009 13:00
wer nicht wählt,

bekommt keinerlei förderungen, kein arbeitslosengeld, darf keine steuererklärung machen usw.
es sei denn die person ist psychisch nicht dazu in der lage, was natürlich von einem arzt zu bestätigen ist und zu einer entmündigung führt.

E. Pagliacchi
29.06.2009 14:52

Na, Sie haben ja schon einen bürokratischen Masterplan in der Tasche. Jetzt brauchen wir diesen nur mehr zu kübeln.

Der Ätzer
17.06.2009 12:00
Jeder der die Wahlzelle verläßt hat Anspruch auf 3 Bier!

Der Wahlvorstand kann das Geschenk in eine Liste eintragen und die Grünen können dann die Demokratie mit 3 Bier nicht mehr lächerlich machen.

Weniger wie 3 Häuser muß es nicht kosten, denn wer hat schon den Baugrund für ein Gartenhütterl in reserve?

Mehr lassen Politiker nie Unhabschies zukommen.

Der Alte vom Berge
17.06.2009 07:54
Eine Affenschlacht,...

...die zusehends an Unterhaltungswert verliert. Mehr ist die im "Westen" praktizierte Demokratie nicht mehr,ned wahr ? ^^

Freddy2
16.06.2009 21:42
Politikverdrossenheit

Die geringe Wahlbeteiligung erklärt sich wohl auch mit der Schwäche der Politiker. Stets bemüht den Meinungsforschern vorzugreifen, wählen sie stets die populärste Meinung bzw. versuchen sich dieser möglichst weit anzunähern. Besser noch ist es natürlich, überhaupt keine Meinung zu haben, denn dann kann man es ja mit niemandem verscherzen.

Wenn Politiker im besten Interesse des Landes arbeiten und sich dafür auch öffentlich einsetzen würden, hätten wir nicht das Problem einer geringen Wahlbeteiligung.

Davidoff et cetera
23.06.2009 15:59

der erste absatz ist gut, aber im zweiten widersprechen sie sich: das "beste" interesse des landes wird wohl wieder irgendein partikularinteresse sein, das mithilfe der in absatz 1 genannten methoden festgestellt werden soll.
politiker müssen eine eigene meinung und eigene ideen haben, dann - wenn sich dafür zustimmung findet (die muss vorher nicht unbedingt da sein), wird gewählt.

Pate Noster
20.06.2009 06:55
Ein Kriterium für Wahlverdrossenheit ist die Wahllüge!

Damit werden Wahlen sinnlos - wer das nicht begeift geht zur Wahl.

Die Nichtwähler haben das versgtanden und sagen ganz deutlich "Ich lasse mich nicht belügen"!

Wäre doch ein Argement.

RS69
20.06.2009 11:30

DIe Wahl ist ein Angebot: "Magst Du mit reden".

Der nichtwähler antwortet - egal aus welcher Motivation heraus - "Nein, ich will nicht mitreden."

Chester1980
17.06.2009 07:19

jemanden zu einer Wahl zu zwingen ist der größte Schwachsinn den ich gehört habe. was passiert denn wenn man jemanden zu etwas zwingt: er wird genau das Gegenteil machen, einfach aus Trotz um zu demonstrieren: ich lass mir nichts sagen!

Auch die Politiker sollten sich mal an der Nase nehmen und sich fragen warum die Wahlbeteiligung immer sinkt. Es wird doch nichts für den Normalbürger gemacht und selbst wenn es solche Wahlversprechen gibt hat man ja in den letzten Jahren immer wieder gesehen das sie sowieso nicht eingehalten werden. wieviele haben sich denn über schwarz/rot aufgeregt? jetzt haben wir rot/schwarz und geändert hat sich.....nix. da versteh ich daß keiner mehr wählen will wenn sich nichts ändert.

Pingu407
16.06.2009 23:21

"Parteienverdrossenheit" kann man ja nicht sagen, was würden denn die Politiosi denken?

hlg
16.06.2009 21:38
wie wärs damit:

das parlament wird für die gesamtbevölkerung aufgeteilt.

dann werden bei wahlbeteiligung 50% eben nur 50% der parlamentarier angestellt, der rest ist arbeitslos...

das würde die motivation auch steigern...

wage mit waage
16.06.2009 20:08
politiker müssen wahlen wählbar machen.

und poier soll einmal urlaub bei uns machen-das heisst einmal tief ein-und ausatmen-dann reden

@-truismus
16.06.2009 18:43
Direkt-Gelenkte-Demokratie?

Da offenbar viele nicht-waehler das problem haben sich mit keiner der aktuellen parteien identifizieren zu koennen folgender vorschlag:

Jeder mensch hat eine meinung zu jedem thema (auch keine meinung ist eine meinung). Und da meinungen bekanntlich sehr verschieden sein koennen, ist es unwahrscheinlich, dass eine partei 100%ig in allem gleicher meinung ist wie ich.

Also warum bei wahlen NEBEN parteien nicht AUCH direkte fragen anfuehren wie zB:
Abfangjäger? (Ja/Nein/Wurscht)

Ich gebe zu das ist ein sehr plakatives beispiel und in vielen faellen ist es sicht nicht so leicht eine ja/nein frage zu formulieren. Aber ich denke mir wenn sowas viele meinungsforschungs-instidute schaffen wieso solls dann am stimmzettel unmoeglich sein?

her wig
16.06.2009 21:06

Find' ich gut. Die Parteien formulieren die Fragen bzw. positionieren sich zu den Antworten, die Wähler vergeben die Stimmen, und je nach Gewicht kommt es zur Realisierung. Das wäre schon machbar, und es wäre immer noch indirekte Demokratie... E-Voting würde auch helfen, finde ich. Wenn das Auszählen erstmal' automatisch geht, wäre so eine Abstimmung relativ billig.

Lucifer
16.06.2009 14:51
Drei Zinshäuser des Cap?

Oder drei Gemeindewohnungen des Hr. Faymann?

Das geht einige Wahlen lang gut, dann müssen die sich neue Häuser organisieren.

Geht auch auf Kosten des Steuerzahlers, also wäre es besser den Bonzen aufs Vermögen zu schauen - dort gibts etliches zurück zu holen;-)

HerrDreihar
16.06.2009 14:37
Schwachsinn

Wenn man Wähler zur Wahl mit so Methoden zert dann frag ich mich ob diese Wähler auch noch mit dem Hirn bei der Sache sind oder einfach irgendwoh das X hinmachen?

Und wenn es dann so Wähler gibt wird sich die Partei in der Liste 1 freun,denn man nimmt ja immer den kürzesten weg.

SCHWACHSINN!

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