"Wir werden besser als Apple"

11. Juni 2009, 16:07
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Der Eee-PC-Hersteller will nicht mehr nur als asiatischer Konzern wahrgenommen werden

2007 hat der taiwanesische PC-Hersteller Asus mit dem Eee PC einen Eroberungsfeldzug am Computer-Markt gestartet. Doch bis auf das Ur-Netbook dürfte die Marke Asus vor allem am US-amerikanischen Markt noch immer nicht so gut wie erhofft ankommen. Das will Asus nun ändern, erklärte Vize-Vorstandsvorsitzender Jonathan Tsang gegenüber der New York Times.

Konzepte statt viel Geld

Früher sei Asus zu konservativ aufgetreten, so Tsang. Das Unternehmen müsse mit den Kunden besser kommunizieren, um nicht nur als asiatischer Konzern wahrgenommen zu werden. Asus versuche eher mit innovativen Konzepten als einem großen Marketingbudget zu überzeugen. "Unser Ziel ist es Produkte anzubieten, die besser als die von Apples sind", so Tsang.

PCs bis Handys

Asus will sich ebenso wie Acer stärker von den Produktionsbereichen distanzieren. Das Tochterunternehmen Pegatron ist der weltgrößte Hersteller von Motherboards und liefert jährlich 60 Millionen Stück aus. Das Produktportfolio des Herstellers ist weitreichend. Asus bietet unter anderem neben Netbooks auch Desktop-Rechner, Monitore, Server, Peripheriegeräte, Handys und PDAs an. Im Lauf des Jahres will das Unternehmen zusammen mit Garmin neue Smartphone auf den Markt bringen.

"Besser als die Wii"

Auch einen E-Book-Reader und eine Spielekonsole hat Asus entwickelt. Doch aufgrund bislang fehlender Partnerschaften mit Content-Anbietern seien die Geräte noch nicht angekündigt worden. "Wir haben ein Produkt von dem wir glauben, dass es besser ist als die Wii. Aber mit dem Content ist es kompliziert", sagt Tsang. (red)

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    Smartphone von Asus-Garmin

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