Foltervorwürfe gegen Scotland Yard

10. Juni 2009, 12:17
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Mehrere Polizisten vom Dienst suspendiert - Köpfe der Verdächtigen in Wassereimer getaucht

London - Mehrere Beamte von Scotland Yard sind nach "schweren Anschuldigungen" über harte Verhörmethoden bei der Festnahme von Verdächtigen vom Dienst suspendiert worden, teilte die britische Polizei mit.

Sechs Beamten wird vorgeworfen, mehrere festgenommene mutmaßliche Drogenhändler dem sogenannten Waterboarding unterzogen zu haben.

Bei dieser Verhörpraxis haben die Betroffenen das Gefühl, kurz vor dem Ertrinken zu stehen, was von Menschenrechtsexperten als Folter eingestuft wird. In den USA ist das Waterboarding, das in dem Internierungslager Guantanamo eingesetzt wurde, nach dem Amtsantritt von Präsident Barack Obama verboten worden.

Die "Daily Mail" berichtete, die Polizeibeamte hätten die Köpfe der Verdächtigen in Wassereimer getaucht. Die "Times" meldete, die Beamten hätten Wasser auf ein Stück Stoff gegossen und es den Verdächtigen über den Mund gelegt. Auch der Sender Sky Television sendete einen ähnlichen Bericht.(APA)

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