pte vor Wettbewerbsbehörde gegen APA abgeblitzt

10. Juni 2009, 11:07
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Wettbewerbshüter sahen kein Fehlverhalten der APA und beendeten Verfahren

Ein weiteres Kapitel in den jahrelangen Rechtsstreitigkeiten des Content-Anbieters pressetext-austria (pte) mit der österreichischen Nachrichtenagentur APA - Austria Presse Agentur ist am Mittwoch zugunsten der APA zu Ende gegangen. pte hatte sich an die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) gewandt und behauptet, die APA missbrauche ihre marktbeherrschende Stellung. Die BWB erkannte indes keine Anhaltspunkte für ein kartellrechtswidriges Verhalten der APA und beendete das Verfahren.

pte behauptete weiters, dass internationale Kooperationen der APA zur territorialen Aufteilung von Märkten führten. Die BWB stellte auch hier fest, dass keine Anhaltspunkte für eine Wettbewerbsbeschränkung vorliegen. Ebensowenig gaben die Wettbewerbshüter dem Ansinnen von pte recht, via Kontrahierungszwang die Verbreitung von pte-Inhalten über den APA-Datenstrom oder die Informationsplattform APA-OnlineManager zu erreichen.

pte hat schon in der Vergangenheit wiederholt ohne Erfolg versucht, gegen die APA und in einigen Fällen auch gegen deren Kunden rechtlich vorzugehen. Mit der am Mittwoch veröffentlichten Beurteilung der Wettbewerbsbehörde wurde ein weiteres Kapitel in den Beschuldigungen der pte gegen die APA geschlossen. (APA)

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