Wirkung der Schrottprämie lässt nach

10. Juni 2009, 10:26
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Gegenüber April, dem Einführungsmonat der "Ökoprämie", sind die Mai-Verkäufe um 17,2 Prozent zurückgegangen

Wien - Im Mai 2009 sind in Österreich 29.732 Pkw neu zugelassen worden, was im Vergleich zum Mai 2008 einem Plus von 4,8 Prozent entspricht, geht aus den am Mittwoch veröffentlichten Zahlen der Statistik Austria hervor. Gegenüber April, dem Einführungsmonat der "Ökoprämie", sind die Mai-Verkäufe um 17,2 Prozent zurückgegangen. Zum Vergleich: In Deutschland waren im Mai um 40 Prozent mehr Autos verkauft worden.

Die österreichische Verschrottungsprämie gilt für Privatautos, die vor dem 1. Jänner 1996 zugelassen wurden. Wer ein neues Auto der Schadstoffklasse Euro-4 kauft, bekommt für seinen alten Pkw mit "Pickerl" eine Prämie von 1.500 Euro. Die Prämie ist für 30.000 Autos vorgesehen und gilt bis Jahresende, es sei denn, die budgetierten Mittel von 45 Mio. Euro sind früher verbraucht.

18.000 Anträge

Bisher sind etwa 18.000 Anträge gestellt worden. Im April hatte die Prämie noch zu einer Steigerung der Verkäufe um 39 Prozent (gegenüber März 2009) bzw. 12,8 Prozent (gegenüber April 2008) geführt. Wegen der Wirtschaftskrise sind in den ersten fünf Monaten mit 129.926 Autos in Österreich um drei Prozent weniger Pkw verkauft worden als 2008.

Massive Einbrüche gab es im Mai in Österreich bei den Lkw (-26,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat) und in geringerem Umfang bei Motorrädern und Motorfahrrädern (minus 11,8 bzw. 2,2 Prozent). Die Zahl aller neu zugelassenen KfZ blieb mit 40.439 Stück nahezu konstant. (APA)

 

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