Droht Betriebsrat offiziell mit Kündigungen

9. Juni 2009, 21:04
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Gehen bis 2011 nicht 440 Leute über Pensionierungen oder vorzeitige Abgänge, dann will Wrabetz kündigen

Wien - 250 Pensionierungen, 190 vorzeitige Abgänge ("Golden Handshakes") von mehr als 4000 Konzernangestellten: Gehen bis 2011 nicht 440 Leute über diese beiden Wege, dann will ORF-Chef Alexander Wrabetz kündigen. Das drohte er Dienstag erstmals offiziell dem Betriebsrat an.

Seit Mittwoch verhandeln sie wieder über Sparmaßnahmen, etwa über die Abschaffung von "Jubiläumsgeldern" und geringere Pensionszuschüsse der Anstalt. Die Betriebsräte verlangen im Gegenzug den Abbau von Führungsjobs, Gleichbehandlung bei Pensionierungen, besseres Controlling der TV-Produktion und bessere Entlohnung von Onlinemitarbeitern.

Der Stiftungsrat forderte ein ausgeglichenes ORF-Konzernergebnis 2010; der Betriebsrat nennt das und die dafür nötigen 95 Millionen Euro Einsparung „nicht machbar". (red/DER STANDARD; Printausgabe, 10.6.2009)

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