Scharang verfilmt Turrini-Buch

9. Juni 2009, 16:24
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Filmfonds Wien sagte Subventionen für 13 Projekte in Höhe von 1,8 Mio. Euro zu

Wien - Mit knapp 1,8 Millionen Euro fördert der Filmfonds Wien neue Projekte von unter anderem Elisabeth Scharang, Robert Dornhelm und Reinhard Schwabenitzky. Insgesamt wurden bei der dritten Jurysitzung sieben Herstellungs- und sechs Entwicklungsförderungen vergeben, teilte der Filmfonds am Dienstag in einer Aussendung mit. Scharang verfilmt für Epo Film demnach das tragikomische Drehbuch "Jedem das Seine" von Peter Turrini und Silke Hassler über ungarische Juden auf ihrem Todesmarsch nach Mauthausen, die in Niederösterreich mit "Wiener Blut" um ihr Leben spielen. Und Robert Dornhelm entwirft in der Doku "Udo Proksch - Blue Danube Cowboy" ein Sittenbild der Zweiten Republik.

Ebenfalls gefördert wird Reinhard Schwabenitzkys Komödie "Furcht & Zittern" (Allegro Film) über einen von Panikattacken geplagten jungen Mann, der bei einer irrtümlichen Geiselnahme auf eine Frau ohne Furcht trifft. Ebenfalls bereits in Herstellung begriffen ist die Fortsetzung von Stefan Ruzowitzkys Kinderfilm-Erfolg "Hexe Lilli", die von Harald Sicheritz mit dem Nebentitel "Die Reise nach Mandolan" für die Dor Film und Walt Disney umgesetzt wird. Außerdem erhalten auch das von Prisma Film koproduzierte Road-Movie "Wo ist die kleine Manuela?" von Peter Payer, die persönliche Europa-Doku "Abendland" von Nikolaus Geyrhalter und das Doku-Sequel "Alles wird nicht gut" von Arash T. Riahi (für Golden Girls) Förderungen.

In Entwicklung sind u.a. die Doku "Das große Museum" (Navigator Film) von Johannes Holzhausen, der Kinderfilm "Frühling für Eisland" (Knut Ogris Film) von Martin Duffy und die animierte TV-Serie "Asterix is back" von Barbara Weissenbeck. (APA)

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