Mit Salz, Beil und Rind bezahlen

9. Juni 2009, 15:24
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Ausstellung in der Nationalbank: Entwicklung vom Tauschhandel in der Steinzeit bis zum modernen Geldwesen in Europa

Wien - Bezahlen mit Salz, Beil und Rind - was heute etwas skurril anmutet, wurde in früheren Zeiten als Zahlungsmittel verwendet. Eine Ausstellung in der Österreichischen Nationalbank zeigt nun die Entwicklung zu einem modernen Geldwesen in Europa. Ausgehend vom einfachen Tauschhandel in der Steinzeit spannt sich der Bogen der Schaustücke vom Gerätegeld über keltische Noppenringe bis zu Zobelfellen und Stockfischen, die noch im Spätmittelalter als Naturgeld verwendet wurden.

"Highlights" der Ausstellung sind auch rund 25.000 Jahre alte Steinwerkzeuge und bronzezeitliche Ringbarrendepots, die in der Ur- und Frühgeschichte als Zahlungsmittel dienten. Weiters sind die in Homers Epen als Wertmesser für Sklaven, Waffen und andere Wertgegenstände dienenden Rinder in der Schau vertreten. Die gezeigten Objekte stammen von renommierten Leihgebern aus dem In- und Ausland sowie aus der Sammlung der Österreichischen Nationalbank. (APA)

Ausstellung
"Mit Salz, Beil und Rind auf Shopping-Tour. Frühe Zahlungsmittel in Europa"
Wann: Vom 10. Juni 2009 bis 29. Jänner 2010
Wo: im Geldmuseum der Österreichischen Nationalbank, Otto-Wagner-Platz 3, 1090 Wien

Link
+ Geldmuseum

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