Europäische Behörde schaltet sich ein

9. Juni 2009, 12:06
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Laut Außenministerium keine Hinweise über Fund von vermisster Tirolerin

Die Europäische Flugsicherheitsbehörde EASA (European Aviation Safety Agency) hat am Dienstag vorsorglich eine Sicherheitsinformation an alle Betreiber von Langstreckenflugzeugen herausgegeben. Grund sind nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur dpa die bisherigen Erkenntnisse aus dem Absturz des Air- France-Airbus A330 vor gut einer Woche. Dabei waren 228 Menschen ums Leben gekommen.

Die EASA weist alle Piloten darauf hin, dass auch bei einem möglich Ausfall der Geschwindigkeitsmessung die Maschinen sicher geflogen werden können. Es gelte, die entsprechenden Betriebsvorschriften einzuhalten. Die EASA ist seit 2003 für die Zulassung von Flugzeugmodellen in Europa zuständig.

Nach dem Fund von mittlerweile kolportierten 29 Leichen aus dem abgestürzten Flugzeug gibt es laut Außenministerium in Wien noch keine Informationen darüber, ob auch die vermisste Tirolerin, die als einziger österreichischer Passagier in der Unglücksmaschine saß, gefunden wurde.

"Unseres Wissens gibt es noch keinen Hinweis darauf, dass sich die vermisste Österreicherin unter den geborgenen Leichen befindet", sagte der Sprecher des Außenministeriums, Peter Launsky-Tieffenthal am Dienstag auf Anfrage der APA. Die Angehörigen der Frau seien direkt mit dem französischen Krisenzentrum in Kontakt. (APA/dpa)

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