Der Entwurf zur UG-Novelle

Neue Hürden für StudentInnen

9. Juni 2009, 11:48

Die Novelle sieht verpflichtende Studieneingangsphasen und die vereinfachte Wiederbestellungsmöglichkeit für Rektoren vor - Ein Überblick und Infografik

Entschärft, dennoch mit neuen Hürden für die Universitäten und StudentInnen, so kann der neue Entwurf zur Universitätsgesetzesnovelle beschrieben werden. Die Studieneingangsphase für alle Studienrichtungen, der Zugang für Master- und PhD-Studien sowie die Rektorenbestellung könnten dennoch für Diskussionen sorgen. Denn wer die Studieneingangsphase nicht erfolgreich absolviert, wird künftig nicht weiterstudieren können. Die Einführung des Bachelor-Abschluss für Lehramts- und Medizinstudierende sowie die Vorgaben für "klare Prozesse mit konkreten Fristen" per Gesetz stellen weiters wesentliche Erneuerungen da. Die Bestellung der Uni-Räte haben die Koalitionpartner noch nicht geklärt (derStandard.at berichtet).

Die Eckpunkte der Reform im Überblick:
 
STUDIENEINGANGSPHASE: In allen Studien ohne gesetzliche Zulassungsregeln müssen die Unis ab 2011/12 eine Studieneingangsphase (mindestens ein halbes bis maximal zwei Semester) einrichten, die einen Überblick über die wesentlichen Inhalte des Studiums vermittelt. Im Gegensatz zu bisher ist ein Weiterstudium nur bei positivem Erfolg aller Lehrveranstaltungen und Prüfungen der Eingangsphase möglich. Die Prüfungen der Eingangsphase kann man - wie allgemein - jeweils dreimal wiederholen. 

SPÖ und ÖVP betonen zwar, dass die Studieneingangsphase nicht zur quantitativen Zugangsbeschränkung dienen soll, genau das befürchten jedoch Studienvertreter. "Das sind versteckte Zugangsbeschränkungen", sagt Sigrid Maurer im Gespräch mit derStandard.at. Wer die Studieneingangsphase noch nicht beendet hat, wird in Zukunft nur auf Antrag Lehrveranstaltungen vorziehen können.

UNI-ZUGANG: Die Unis sollen für das Master- und PhD-Studium "qualitative Zugangsbedingungen" festlegen können. Allerdings muss es für jedes Bachelor-Studium an einer Uni einen garantierten Master-Anschluss geben, der keine weiteren Zugangsbedingungen als die Absolvierung des Bachelor-Studiums hat. Dass so ein Zwei-Klassensystem für Master-Studien entsteht, befürchtet Maurer.

Der Zugang zum Bachelor-Studium bleibt unverändert. Besonders begabten Studenten soll die Möglichkeit eröffnet werden, direkt im Anschluss an ein Bachelor-Studium ein PhD- bzw. Doktoratsstudium zu absolvieren.

BACHELOR-STUDIEN: Künftig sollen alle Studien in Bachelor- und Master-Struktur angeboten werden können. Derzeitige gesetzliche Ausnahmen wie die Lehramtsstudien oder Medizin fallen. Arzt werden kann man künftig aber nur nach einem sechsjährigen Studium (vier Jahre Med-Bachelor, zwei Jahre Med-Master). Bachelor-Studien können künftig in Ausnahmefällen auch vier Jahre (bisher drei Jahre fix) dauern. Jedenfalls muss die Beschäftigungsfähigkeit für Bachelor-Absolventen des jeweiligen Studiums nachgewiesen werden.

GLEICHBEHANDLUNG: In allen Uni-Gremien (Uni-Räte, Senate, etc.) soll eine 40-Prozent-Frauenquote gelten. Die an jeder Uni eingerichteten Arbeitskreise für Gleichbehandlungsfragen überwachen diese Quote - sie können Einspruch gegen die Zusammensetzung eines Gremiums erheben, aber auch Ausnahmen von der Quote zulassen. Meldet sich der Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen innerhalb von vier Wochen nicht zu Wort, gilt das Gremum als anerkannt, andernfalls handeln die Gremien nicht rechtsfähig.

REKTORSWAHL: Künftig schreibt nicht mehr der Senat, sondern der Uni-Rat den Rektorsposten aus. Die Bewerbungen sollen dann von einer "Findungskommission" geprüft werden, die aus Uni-Rats- und Senats-Vorsitzendem besteht. Diese Kommission erstellt einen Dreier-Vorschlag, der vom Senat begründet geändert werden kann. Wie bisher wählt der Uni-Rat den Rektor aus dem Dreiervorschlag. Erleichterungen gibt es für amtierende Rektoren: Mit Zwei-Drittel-Mehrheit des Senats und des Uni-Rats können sie ohne Ausschreibung wiederbestellt werden. Ohne diese Mehrheit muss die Findungskommission einen Amtsinhaber, der sich wieder bewirbt, in den Dreiervorschlag aufnehmen.

Die Modalitäten zur Rektorswahl haben es bei genauerer Betrachtung in sich: Die Ausschreibung erfolgt durch den Uni-Rat, verweigert der Senat die Zustimmung zur Ausschreibung, muss innerhalb von zwei Wochen ein neuer Ausschreibungstext aufgesetzt werden. Stimmt der Senat neuerlich nicht fristgerecht zu, so geht die Zuständigkeit zur Ausschreibung ins Bundesministerium über.

SENAT: Statt bisher zwölf bis 24 Mitglieder sollen Senate künftig 18 oder 26 Mitglieder haben. Die derzeit fixierte Mehrheit der Professoren (50 Prozent der Mitglieder plus ein weiteres Mitglied) fällt, sie haben künftig nur die Hälfte der Mitglieder. Dafür erhalten die Vertreter des akademischen Mittelbaus (z.B. Assistenten) gleich viele Mitglieder wie Studenten. Derzeit stellen Studenten 25 Prozent der Senatsmitglieder, der Mittelbau den Rest. Ein 18-köpfiger Senat besteht demnach auch neun Professoren, je vier Mittelbau- und Studentenvertretern und einem Vertreter des allgemeinen Personals (bei 26 Mitgliedern beträgt die entsprechende Verteilung 13/6/6/1).

UNI-RAT: Offen ist noch, wer die von der Republik zu ernennenden Mitglieder bestellt. Derzeit werden sie von der Regierung entsendet, Wissenschaftsminister Johannes Hahn (V) will selbst dafür verantwortlich sein. Der ursprüngliche Plan, die "Sperrklausel" für Ex-Politiker abzuschaffen, wurde fallen gelassen. Ehemalige Politiker bzw. Parteifunktionäre müssen weiterhin vier Jahre warten, bis sie zum Uni-Rat bestellt werden können. Weiterhin kein Mitbestimmungsrecht erhalten die Betriebsräte im Uni-Rat, die bekommen aber ein Antragsrecht bei Tagesordnungspunkten, die den Betriebsrat betreffen.

LEITUNG VON ORGANISATIONSEINHEITEN: Diese war bisher Professoren vorbehalten. Künftig sollen auch andere Uni-Lehrer ("Mittelbau") damit betraut werden können.

BEFRISTETE PROFESSUREN: Den Unis wird die einmalige Möglichkeit eingeräumt, 20 Prozent ihrer Habilitierten zu befristeten Professuren ("§ 99-Professuren") aufzuwerten, die Laufzeit der Befristung kann von zwei auf sechs Jahre angehoben werden.

BERUFUNGSVERFAHREN: Bisher vier Gutachter, davon zwei extern, nötig - künftig reichen mindestens zwei, davon mindestens ein externer Gutachter.

HABILITATION: Bisher war dafür der Nachweis einer "hervorragenden wissenschaftlichen oder künstlerischen Qualifikation sowie der didaktischen Fähigkeiten" nötig. Künftig müssen die didaktischen Fähigkeiten durch eine durchgehende mehrjährige qualifizierte Lehrtätigkeit nachgewiesen werden.

GESTALTUNGSVEREINBARUNG: Der Wissenschaftsminister kann zwei Prozent des Uni-Budgets als Reserve einbehalten und "bedarfsorientiert" durch jährliche Gestaltungsvereinbarungen mit den Unis, z.B. für die Initiierung neuer wissenschaftlicher Entwicklungen, Verbesserungen der Betreuungsrelation, etc. vergeben. Hahn hat beschlossen, ein Prozent (rund 22 Mio. Euro) über den Wissenschaftsfonds FWF an die Unis zu vergeben, ein weiteres Prozent wird für Notfälle (z.B. Brand) einbehalten. 

STUDIENGEBÜHREN-ERSATZ: Die Unis erhalten von 2009 bis 2013 jährlich 157 Mio. Euro als Ersatz für den Entfall der Studiengebühren. Aufgeteilt wird dieses Geld nach einem Verteilungsschlüssel, der auch die Zahl der prüfungsaktiven Studenten berücksichtigt.

DIENSTPFLICHT FÜR MEDIZINISCHE UNIVERSITÄTEN: Angehörige von Instituten für Gerichtsmedizin müssen künftig im Rahmen ihrer Dienstpflicht Obduktionen durchführen, bisher haben sie das vielfach als private Gutachter gemacht. An den medizinischen Universitäten ist die Arbeitsaufteilung wie folgt geregelt: 70 Prozent ihrer Arbeitszeit müssen die Uni-Angehörigen in der klinischen Versorgung, 30 Prozent für Forschung und Lehre aufwenden. (apa/red, derStandard.at, 9. Juni 2009)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 52
1 2
survival of the fattest
01
14.6.2009, 07:43
Korrigiert mich, wenn ich falsch liege,

aber die Bachelor-/Master-Umstellung ist doch ein Witz. Zur Mobiliät der Studenten trägt das null bei, wenn die Unis erst wieder autonom Zugangsbeschränkungen erfinden können. So wird Studieren zeitaufwändiger, hürdenreicher und mit Billigabschlüssen entwertet.

Zur internationalen Vergleichbarkeit von Titeln hätte es doch gereicht, Studiendauer und Studienaufwand zu erfassen- so wie mit den ECTS.

derEismann
00
15.6.2009, 18:14

Naja, das Problem an der Sache ist dass der Aufwand von unterschiedlichen Studienrichtungen sich nun mal unterscheidet. Und ich kann mit Sicherheit sagen dass ein Philosophiestudium (wenns 10 Semester hat) und dann 300 ECTS vergibt (da so geregelt) nicht den gleichen Aufwand darstellt wie ein Technik- oder Medizinstudium.

Zusätzlich kann ich auch sagen dass ein technisches FH Studium sicher aufwendig ist aber inhaltlich halt komplett anders aufgebaut ist wie ein TU Studium. Ich finde da die Möglichkeit zu differenzieren schon sinnvoll.

Bacchus2008
00
14.6.2009, 13:56

Die Erfassung des Studienaufwands durch ECTS kann man aber nicht zum internationalen Vergleich heranziehen, weil die Verteilung von ECTS auf Lehrveranstaltungen nicht zentral geregelt ist.
Die einzelnen Studienprogrammleiter legen vollkommen willkürlich fest, wieviel ECTS eine LV hat...dadurch kanns schon passieren, dass in der einen Studienrichtung eine 1stündige Vorlesung, für die man zwei Wochen intensiv vorher lernen muss nur 1 ECTS wert ist, während in einer anderen Studienrichtung, irgendein Seminar, wo man nur drinsitzen und nichts tun muss, gleich 4 ECTS bringt.
Relativ ungerecht das ganze.

survival of the fattest
00
15.6.2009, 12:21

stimmt, das kommt leider vor. ich halte den grundsätzlichen gedanken aber für sinnvoll und ausbaufähig- so ziemlich das einzige am bologna-prozess.

Wesentliches (Un)Wesen
02
11.6.2009, 22:35

Widerstand

arno kaiser
01
15.6.2009, 13:21
aufwachen

wer sich für ein fach begeistert, wird das auch studieren können. hochgradig gefährdet sind hingegen die wahlmöglichkeiten im studium, die soll es nur noch im paket geben, das zur gänze geschluckt werden muss. kein raum für neugier und erweiterung des horizonts, statt dessen billige massenlehre.

mit bologna hat das grundsätzlich übrigens nichts zu tun, wohl aber mit der ökonomisierung des bildungssystems. und das macht man den politikern sehr viel leichter, indem man ihnen erlaubt, uns letzteres in einem paket mit ersterem unterzujubeln.

Nathaniel Winerib
30
12.6.2009, 13:41

bitte derlei unter "witz des tages" posten.

wolken kratzer
 
00
11.6.2009, 01:37

zusätzlich ärgerlich ist die sog. "internationalisierung" der unis. de facto gibt es jetzt schon dank geher und co. genug institute, an denen 75% neu-deutsche profs berufen. die zweite, dritte, vierte garde des nachbarlandes, nur weil "international" in Ö heißt = aussschreinbungssprache DEUTSCH. englischsprachige ausschreibungstexte oder gar bewerbungsformulare = unbekannt. so füllen sie die machtbereiche genauswo wie die hörsäle.

irgendwas läuft da aber exterm schief.

Kathi 89
00
11.6.2009, 17:27
naja

die profs müssen ja auch auf deutsch unterrichten. eine mehrstündige vorlesung bei einem professor mit starkem akzent ist wirklich lähmend. dann sollen sie es lieber gleich auf englisch machen, aber so weit sind wir ja noch nicht mit unserem europäischen bologna-horizont.

Kathi 89
02
10.6.2009, 18:38
man wird diesen fehler erst bemerken,

wenn die ersten Bologna Studenten fertig werden sollten. Dann werden die Absolventenzahlen nämlich rapide sinken.

Die arme Akademikerquote...

Vielleicht machen sie das alles auch nur damit der Staat weniger Beihilfen zahlen muss? Je früher man rausfliegt umso besser? Aber spätestens bitte im 7. Semster weil man den Bachelor nicht rechtzeitig fertig hat.

Oder der Hahn ist wirklich ein Sadist?

Ich finde die Situation an den Unis einfach zum ERBRECHEN

per verser
01
11.6.2009, 08:46

es gibt einen standard-artikel, wonach die beamten des finanzministeriums, die ihre tätigkeit auf einem bestimmten level - und damit ihr einkommenslevel - nicht verlieren wollen, in den nächsten 5 jahren zumindest einen bachelor machen müssen. absurd, aber wahr! SO hebt man akademikerquoten!

die ham schon einen job, also prodziert man neue akademiker, hebt die quote - und muß dich nicht um entsprechende arbeitsplätze sorgen. schaffen werdens eh ned alle, also wird man auch gleich welche los.

wolken kratzer
 
02
11.6.2009, 01:33

ich als lehrende ebenso. es ist schlichtweg "pervers" geworden. aber wirklich auf die straße gehen müssen die studis. die lehrenden haben keine wirklung mehr. der druck auf uns ist schon viel zu groß und die mehrheit beugt sich einfach.

per verser
01
15.6.2009, 11:21
wir kennen das zur genüge: die lehrenden (oberbau) wollen immer, daß alle auf die straße gehn, vom mittelbau abwärts. und beim ersten zugeständnis fallen sie allen in den rücken, mittelbau eingeschlossen.

dann wird dem mittelbau ein häppchen hingeworfen, das selbiger gierig und gehorsamst schluckt - man ist schließlich ausgehungert.

und die studentInnen, die vorher auf die straße gegangen sind? die stehen jetzt auf der straße. allein.

nein nein, liebe leute - so ruiniert ihr euch selber die uni, und ihr habt es inzwischen soweit gebracht, daß sich das wissen und die kreativität künftig woanders organisieren werden - aber nicht in euren hallen.

die besseren bücher werden schon bald von nichtakademischen, aber unkastrierten leuten geschrieben werden. gerade in den geisteswissenschaften brauchts kein studium, um seriös zu forschen.

ihr grenzt andere aus - und grenzt damit euch selbst aus jetzt kommt der bumerang zurück.

Gelangweilt
01
10.6.2009, 17:07
Habilitation

Und das bedeutet nun eine Selbstreproduktion der Universitäten: Externe Lehre ist zu teuer=es gibt also keine Lehraufträge für Externe=wer soll sich von aussen kommend dann noch habilitieren? Gute Idee!

wolken kratzer
 
00
11.6.2009, 01:09

lieb... aber mein kommentar ist einfach verschwunden...

wolken kratzer
 
00
10.6.2009, 23:58

wo ist mein kommentar, liebe zensi?

wolken kratzer
 
00
10.6.2009, 22:53

ist schon jetzt kaum beabsichtigt bzw. nur durch schleim erreichbar. das habilitationsverfahren ist das absurdeste aller qualifikationsverfahren überhaupt. es gehört einfach abgeschafft: wer ein doktorat hat, soll lehren können und zwar alles. habilitationen dienen nur der dicken schleimspur = es kommen v.a. jene durch, die brav sind bis weit über das lebensalter von 40 und sich die gunst erworben haben.

Zettelwirtschaft
12
10.6.2009, 16:58
wer entbindet den Herrn Hahn von der für ihn lästigen Pflicht als Wissenschaftsminister?

eh' wurscht
21
10.6.2009, 12:09
Wer bitte

kann mir die Notwendigkeit dieser Änderungen erklären?

smea_gol
03
10.6.2009, 22:38

Geltungsdrang der ÖVP, ein ihren Vorstellungen entsprechendes Gesellschaftsmodell durchzusetzen - wenige reiche, bauernschlaue a la Wolfgang Schüssel plus dummes Wahlvieh.

Ö V P - das ist das Gegenteil von Fortschritt.

Wesentliches (Un)Wesen
01
11.6.2009, 22:24

Sehr treffende Erläuterung.

seng do
27
10.6.2009, 09:23
es soll halt nicht mehr jeder studieren können

ein Teil soll im voraus mit den nötigen Minderwertigkeitskomplexen beträufelt werden, ein Teil wird vor dem Bachelor gesiebt und der Rest danach. Der Rest, ders trotzdem schafft, sieht sich in seinen Qualitäten derart geschätzt, dass er wirklich meint, dass es besser sein muss, wenn bei seinesgleichen, nicht jeder zum Zug kommt.
Eine Familie, mit akademischem Hintergrund wird zu einer unbezahlbaren Voraussezung für eine akedemische Bildung. Das wird sich wohl auch in einer zunehmenden habituellen Diskriminierung subkonformer Studenten spiegeln. Der eine fühlt sich immerzu unwohl, der andere springt scherzend vom Bachelor zur Diss.

Quim Barreiros
24
10.6.2009, 00:13
Hoffentlich

...gehen die ganzen talentierten Studenten ins Ausland und bringen es dort zu etwas.

Wenn dann hier nur mehr mittelmäßige Freunde und Nachkommen irgendwelcher ÖVPler studieren und das Land forschungsmäßig in der Bedeutungslosigkeit versinkt, verändert sich vielleicht etwas zum Guten - andererseits würde das dem gemeinen Österreicher eh nicht auffallen. Studieren? Forschen? Wozu alles, hauptsache es gibt am Sonntag ein Schnitzel.

greenIT
32
PhD nach dem Bachelor

einen größeren (wenn auch international oft üblichen) schwachsinn gibt es doch nicht. bitte nicht vergessen dass der bachelor nun mal dem früheren ersten abschnitt entspricht nach dem man in den meisten (zumindest naturwissenschaftlich und technischen) studien nicht einmal ins berufsleben vermittelbar ist.

kann ein "besonders begabter" schüler dann vielleicht die oberstufe auslassen und direkt auf die uni gehen?

debian1
00
12.6.2009, 20:42

Kennens die momentanen Bakk Studienpläne? In der Informatik ist im moment der Master ein Spaziergang, weil die ganzen schweren Fächer in den Bakk verlegt worden sind. Wer nach dem Bakk nicht den Master macht, ist wirklich selbst schuld, deshalb versucht die Politik das wahrscheinlich zu reglementieren.

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