Windows 7 wird PC-Markt wenig ankurbeln

9. Juni 2009, 11:35
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Microsoft bremst die Euphorie der OEM-Hersteller: "Man sollte nicht zu optimistisch sein"

Der US-Softwarekonzern Microsoft oder besser gesagt das kommende neue Windows-Betriebssystem, Windows 7, werden in der PC-Branche als wichtiger Faktor bei der Belebung des Geschäfts gesehen. Zahlreiche Hersteller erhoffen sich einen neuen Schwung am Markt, der in der letzten Zeit stark eingebrochen ist.

Microsoft dämpft die Euphorie

Nun lässt Microsoft selbst allerdings mit einer Ankündigung aufhorchen: Man solle nicht zu hohe Erwartungen haben. Bei einer AnalystInnenkonferenz erklärte Bill Veghte, Chef der Windows-Sparte bei Microsoft, dass Microsoft zwar sehr optimistisch sei, was das Entwicklungspotenzial des neuen Betriebssystems betreffe, aber man sich nicht zu überzogenen Porgnosen hinreissen lassen solle. Windows 7 werde aber nur in Maßen zu einer höheren Nachfrage nach PCs beitragen, so Veghte.

Enthusiasmus und Euphorie

Zahlreiche Hersteller würden zwar gegenüber Windows 7 schon eine gewisse Euphorie und einen großen Enthusiasmus zeigen, aber die andauernde Wirtschaftskrise werde dennoch spürbar bleiben. "Ich fürchte viele von ihnen haben große Hoffnungen in die Absatzmöglichkeiten", so Veghte. Windows 7 werde zwar sicherlich zu einem Anstieg der Verkäufe führen, allerdings für einen neuen Boom müssten auch die wirtschaftlichen Faktoren stimmen. Eine Belebung sei vor allem im PrivatkundInnenbereich zu erwarten, so Veghte.(red)

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