Voves drängt wieder auf Vermögensbesteuerung

8. Juni 2009, 21:17
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Steirischer Landeshauptmann will Faymann für "Neupositionierung" maximal bis Oktober Zeit geben

Wien - Der steirische Landeshauptmann Franz Voves (SPÖ) hat nach der Wahlniederlage seiner Partei bei der EU-Wahl vom Sonntag seine Forderung nach einer Vermögenssteuer sowie nach einer Wiedereinführung von Erbschafts- und Schenkungssteuer erneut aufs Tapet gebracht. In der "Kleinen Zeitung" (Dienstag-Ausgabe) forderte er eine entsprechende "Neupositionierung" der SPÖ, für die er Parteichef Werner Faymann bis maximal Oktober Zeit geben will.

"Ich glaube, dass bis längstens September, Oktober, klar sein muss, welche Lehren wir aus den Niederlagen gezogen haben", so Voves. "Wir schließen uns als Landesorganisation den Vorschlägen der Gewerkschaft der Privatangestellten an, mit einer Vermögenssteuer ab Vermögen von 500.000 Euro und einer Erbschafts- und Schenkungssteuer mit hohen Freigrenzen", konkretisierte er seine Forderungen. (APA)

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